Anzeige
Samsungs Chromebook hat ein Google-Logo
Samsungs Chromebook hat ein Google-Logo (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Samsung Chromebook im Test

Browser statt Windows

Ein Notebook, das fast vollständig von einer Internetverbindung abhängig ist? Golem.de hat sich Samsungs Series 5 Chromebook mit Googles Chrome OS näher angeschaut und in der Praxis verwendet. Googles Konzept wirkt möglicherweise etwas verfrüht, aber wir sind uns sicher, dass ein Teil der Anwender in Zukunft auf dieses pflegeleichte Konzept setzen wird.

Anzeige

Mit Samsungs Series 5 Chromebook steht eines der ersten Notebooks in den Läden, die mit Googles Chrome OS ausgeliefert werden. Das 12-Zoll-Notebook ist mit einem typischen Netbook-Innenleben ausgestattet und vor allem von einer guten Netzwerkverbindung abhängig. Im Test haben wir uns angeschaut, wie das Konzept eines Immer-online-Notebooks mit Webanwendungen in der Praxis mittlerweile funktioniert. Immerhin arbeitet Google schon seit Jahren an seinem Browserbetriebssystem.

Hardwareausstattung

Bestimmte Komponenten fallen bei einem Onlinegerät wie dem Chromebook einfach weg. Üppigen Festplattenspeicher gibt es nicht, die interne SSD fasst nur 16 GByte. Zusätzlicher Speicherplatz kann über den SD-Kartenschacht hinzugefügt werden. Technische Details verbirgt Chrome OS so weit es geht. Als Prozessor kommt in Samsungs Gerät Intels Atom N570 zum Einsatz. Die CPU bietet zwei Kerne à 1,66 GHz sowie Hyperthreading und kann auf 2 GByte RAM zurückgreifen. Um die Grafik kümmert sich Intels integrierter Grafikchip GMA 3150.

  • Samsungs Chromebook. Unsere Version hat eine helle Rückseite. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Im Handel gibt es auch Varianten mit dunklem Deckel.
  • Die SIM-Karte ist seitlich zugänglich...
  • ... und kann hinter einer Klappe versteckt werden.
  • SD-Karten stehen minimal hervor.
  • Linke Seite mit VGA-Ausgang und USB-Anschluss. Beide sind hinter einer Klappe.
  • Rechte Seite mit dem SIM-Karten-Halter
  • Geschlossene Klappe auf der rechten Seite. Nur dieser USB-Port bleibt frei zugänglich.
  • Ein mattes Display ist mittlerweile etwas Besonderes.
  • Googles Chrome-Logo verziert die Rückseite.
  • Eigentlich ist das Chromebook ziemlich dünn...,
  • ... wären da nicht die 4 mm hohen Gummifüße.
  • Chrome OS: Ein Browser mit Tabs und kleine Anwendungen unten. Eine Akkuwarnung wird unten angezeigt.
  • Scratchpad, Google Talk und Benachrichtigungen. Die kleinen Fenster verschwinden fast, wenn der Anwender nicht mit dem Mauscursor darüber liegt.
  • Etwas unhandliche Screenshotfunktion. Die Bilder müssen über Picasa erst einmal ins Netz hochgeladen werden.
  • Chrome OS sucht selbstständig nach neuen Versionen.
  • Grundeinstellungen finden in Tabs statt.
  • Das gilt auch für Systemeinstellungen für die Eingabegeräte...
  • ... oder die Netzwerke.
  • Einer der wenigen etwas komplexeren Einstellungsdialoge
  • Sonst ist das Betriebssystem sehr einfach aufgebaut.
  • Google Docs
  • Speicherverwaltung
  • Wie beim Browser: Plugins in der Auflistung
  • Experimentelle Flags lassen sich auch setzen.
  • Ein Lesezeichen wird hinzugefügt.
  • Verwaltung der Lesezeichen
  • Erweiterungen. Hier sind auch Anwendungen zu finden.
  • Google Cloud Print übernimmt das Drucken. Hier spielt ein Windows-Rechner die Rolle eines Printservers.
  • Einzelne Tabs werden im Taskmanager mit CPU- und Netzwerkbelastung aufgelistet. Das Fenster lässt sich nicht verschieben.
  • Unsere Webseite mit offenem Scratchpad für Notizen. Diese werden lokal gespeichert.
  • Für manche Anwendungen ist die Hardware des Chromebooks offenbar zu schwach.
  • Chromebook mit abgeschalteter Displaybeleuchtung. Wenn die Sonne im richtigen Winkel das Display trifft, lässt sich trotzdem weiterarbeiten.
Eigentlich ist das Chromebook ziemlich dünn...,

Für die Netbookhardware des Chromebooks erstaunlich ist das verbaute WLAN-Modul. Es unterstützt 802.11a/n (5 GHz) und 802.11b/g/n (2,4 GHz). Einen Ethernet-Anschluss hat das Chromebook nicht. Dafür gibt es ein optionales 3G-Modem.

Display kann Sonnenlicht nutzen

Der 12-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und ist matt - auch nicht unbedingt Standard in dieser Preisklasse - und erreicht laut Samsung eine Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter. Wir können zumindest bestätigen, dass sich das Chromebook auch im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung gut nutzen lässt. Bei Bedarf kann der Anwender die Displaybeleuchtung auch komplett abschalten. Wenn die Sonne im richtigen Winkel auf das matte Display trifft, hat der Nutzer ein recht klares Bild vor sich. Es ist allerdings grünstichig, so dass es sich in vielen Fällen lohnt, trotz strahlender Sonne die Displaybeleuchtung hinzuzuschalten. Der Lichtsensor sorgt dafür, dass das Display immer eine passende Helligkeit hat. Die automatische Helligkeitsumstellung ist mitunter etwas hektisch, aber gerade noch im akzeptablen Bereich.

Verbaut wurde ein TN-Panel, das einen vergleichsweise großzügigen Einblicksbereich bietet. Wer von oben in steilen Winkeln darauf schaut, muss aber mit invertierten Farben rechnen.

Per USB können beispielsweise Datenträger angeschlossen werden. Hinzu kommt der schon erwähnte SD-Kartenschacht. Wird ein Datenträger eingesteckt, erscheint automatisch ein Tab im Browser. Diese Anzeige ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn sie ähnelt der von FTP-Servern in Browsern und nicht der eines gewöhnlichen Dateimanagers. Dementsprechend hakelig ist das Hantieren mit Dateien. Das Bewegen von lokalen Dateien auf einen Datenträger ist beispielsweise nicht vorgesehen. Für die Screenshots mussten wir diese erst in den Google-Dienst Picasa hochladen, um anschließend auf einem anderen Rechner sie zu bearbeiten. Verwundert hat uns, dass es uns nicht gelingen wollte, ein Google Nexus One mit dem Chromebook zu verbinden. Chrome OS meldet zwar den Scan eines Datenträgers, zeigte aber nichts weiter an, obwohl sich das Smartphone als Wechseldatenträger meldet.

Schwierige Touchpad-Treiber und Gastzugang 

eye home zur Startseite
sacridex 19. Jul 2011

Das war ja auch total sinnloser Aktionismus seitens der EU... Eine Angabepflicht des OS...

as (Golem.de) 17. Jul 2011

Hallo, ich habe gerade ein entsprechendes Bild hochgeladen: http://scr3.golem.de/?d=1107...

watcher 17. Jul 2011

Nicht ganz. Für die meisten Anwendungen trifft dies aktuell noch zu, da diese momentan...

spanther 17. Jul 2011

Nein, aber ich behaupte ja auch nicht einfach. Ich "vermute" bzw. "nehme an"! ;)

haary 16. Jul 2011

Zwischen 1996 bis 2000 gab es den NC, den Network Computer, u. a. von Sun (https://secure...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java Software Engineer im Daimler Sales / Aftersales Umfeld (m/w)
    Daimler AG, Berlin
  2. Projektleiter (m/w) für die Entwicklung elektronischer Geräte
    über Hanseatisches Personalkontor Stuttgart, Südlicher Raum Stuttgart
  3. Leiter IT-Datenmanagement (m/w)
    über Hanseatisches Personalkontor Nürnberg, Raum Ingolstadt, München, Regensburg
  4. Leiter Softwareentwicklung (m/w)
    medavis GmbH, Karlsruhe

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Game of Thrones [dt./OV] Staffel 6
    (jeden Dienstag ist eine neue Folge verfügbar)
  2. Steelbooks zum Aktionspreis
    (u. a. Game of Thrones Staffeln 1 u. 2 mit Magnetsiegeln für je 21,97€)
  3. VORBESTELLBAR: Batman v Superman: Dawn of Justice Ultimate Collector's Edition (inkl. 3D-Steelbook & Batman Figur) (exklusiv bei Amazon
    139,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Statt Fernsehen

    Ministerrat will europaweite 700-MHz-Freigabe für Breitband

  2. Gran Turismo Sport

    Ein Bündnis mit der Realität

  3. Fensens Parksensor

    Einparken mit dem Smartphone

  4. Telefónica

    Microsoft und Facebook bauen 160-TBit/s-Seekabel nach Europa

  5. Elektroautos

    VW will angeblich Milliarden in Batteriefabrik investieren

  6. Ultra-HD-Blu-ray-Disc

    Sonopress kann 100-GByte-Discs produzieren

  7. Apple

    Apple TV soll zur heimischen Steuerzentrale werden

  8. Lensbaby

    Fisheye-Objektiv Circular 180+ für die Gopro

  9. Werbeversprechen

    Grüne fordern Bußgelder für langsame Internetanbieter

  10. Stratix 10 MX

    Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  2. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden
  3. id Software Dauertod in Doom

Darknet: Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
Darknet
Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
  1. Privatsphäre 1 Million Menschen nutzen Facebook über Tor
  2. Security Tor-Nutzer über Mausrad identifizieren

  1. Re: Liebe Redaktion

    Emulex | 14:06

  2. Re: Ist doch eh sinnlos...

    Dwalinn | 14:05

  3. Re: Der abgeranzte nichtleitende Kupferoxid in...

    Lala Satalin... | 14:05

  4. Re: Wieso denn so teuer?

    Fairlane | 14:05

  5. Für 9 Milliarden könnten sie aber Oracle komplett...

    schily | 14:05


  1. 14:17

  2. 14:08

  3. 11:49

  4. 11:30

  5. 11:07

  6. 11:03

  7. 10:43

  8. 10:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel