Anhörung

Google-Aufsichtsratschef muss vor US-Senat aussagen

Eric Schmidt muss vor dem US-Senat erscheinen, wo er zu Wettbewerbverstößen befragt wird. Google hatte versucht, sein Erscheinen zu verhindern.

Anzeige

Eric Schmidt, Aufsichtsratschef bei Google, wird vor einem Wettbewerbsausschuss des US-Senats aussagen. Das berichtete die Verbraucherschutzorganisation Consumer Watchdog. Laut einem Bericht des Wall Street Journal habe Google versucht, die Befragung des Topmanagers zu verhindern. Doch Senatoren hätten gedroht, dann mit einer Vorladung sein Erscheinen zu erzwingen.

Der Senator des Bundesstaats Wisconsin, Herbert Kohl, von der Demokratischen Partei erklärte: "Wir freuen uns auf die Teilnahme von Eric Schmidt an unserer Anhörung des Wettbewerbsunterausschusses im September". "Dies wird uns eine wirklich informative und gründliche öffentliche Anhörung ermöglichen." Ein Termin für die Anhörung steht noch nicht fest. Kohl leitet den Wettbewerbsunterausschuss.

Die US-Wettbewerbsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) hat eine Wettbewerbsuntersuchung gegen Google begonnen. Dem Internetkonzern wird Missbrauch seiner Vormachtstellung auf dem Suchmaschinenmarkt vorgeworfen.

Die Untersuchung könnte über ein Jahr dauern. Ob es wirklich zu Sanktionen gegen Google kommt, ist unklar. Die FTC durchleuchtet seit Monaten die Geschäftspraktiken Googles und hat sich an mehrere IT-Unternehmen gewandt. Vertreter der Rechtsabteilung des Internetkonzerns trafen sich mehrfach mit der FTC.

Google könnte von der FTC vorgeworfen werden, dass der Konzern seine Vormachtstellung bei Suchmaschinen missbraucht, um eine führende Position mit anderen Produkten zu erreichen.

In der Europäischen Union läuft bereits seit November 2010 eine Kartellbeschwerde gegen Google, in die sich Microsoft im März 2011 einschaltete.


DER GORF 11. Jul 2011

Ich wollte an dieser Stelle nur mal das "Argument" oder den Streitpunkt mit den 2-3 sich...

Trollversteher 11. Jul 2011

Ja, und die haben dafür ordentlich eins drüber bekommen, es wurde sogar zeitweise mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn
  2. Business Intelligence Experte (m/w)
    Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, Berlin
  3. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  4. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel