Olympus

Systemkameras mit Doppelkernprozessor

Olympus hat gleich drei neue Systemkameras mit Wechselobjektiven vorgestellt. Neben dem neuen Topmodell E-P3 mit OLED-Touchscreen gibt es nun die Pen Lite und die Pen Mini. Die beiden kleinen Modelle sind einfacher ausgestattet. Alle drei arbeiten mit einem Doppelkern-Bildprozessor.

Anzeige

Die drei neuen Olympus-Kameras sind allesamt mit einem Micro-Four-Thirds-Sensor ausgerüstet und erreichen eine Auflösung von 12,3 Megapixeln. Sie arbeiten in einem Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis 12.800. Die Verschlusszeiten reichen von 60 bis 1/4.000 Sekunde und die Blitz-Synchronisationszeit reicht von 1/30 bis 1/160 Sekunde. Videos nehmen die Kameras mit 1080i in AVCHD oder Motion JPEG auf. Im Fotobereich stehen JPEG und das Olympus-eigene Rohdatenformat zur Wahl.

Besonders hervorzuheben ist das Autofokussystem der neuen Pen-Kameras. Zur Steuerung wird der neue Doppelkern-Bildprozessor Truepic VI eingesetzt, der auch sich schnell bewegende Motive scharf halten soll. Die Kameras arbeiten mit 35 separaten Fokus-Punkten. Bei geringer Helligkeit wird ein AF-Hilfslicht aktiviert.

Olympus E-P3 mit OLED-Display

Das Spitzenmodell der neuen Pen-Reihe ist die E-P3. Sie ist in einem Metallgehäuse untergebracht und verfügt über einen eingebauten Blitz sowie einen Blitzschuh. Ein 3 Zoll (7,62 cm) großer OLED-Touchscreen dient der Kamerasteuerung und der Bildkontrolle. Seine Auflösung liegt bei 614.000 Bildpunkten.

Über das Display kann nicht nur das Sucherbild betrachtet werden. Der Fotograf kann auch durch seine Aufnahmen blättern und sie mit einem Fingerstrich vergrößern. Außerdem lassen sich so der Auslöser betätigen und AF-Punkte aktivieren. Auf der Rückseite der E-P3 sind jedoch auch zwei Einstellräder für Blende und Belichtungszeit vorhanden. Außerdem stehen drei Tasten zur Verfügung, die sich mit Funktionen belegen lassen, die oft verwendet werden.

Mit Akku wiegt die Olympus Pen E-P3 rund 370 Gramm und misst 122 x 69 x 34,2 mm. Sie soll zusammen mit dem Objektiv "14-42mm f3,5-5,6" ab August 2011 für rund 950 Euro erhältlich sein.

Pen Mini mit klappbarem Display

Neben der Pen E-P3 hat Olympus die Pen Lite (E-PL3) und die Pen Mini (E-PM1) vorgestellt. Auch wenn diese Kameras die wichtigsten Funktionen des Spitzenmodells geerbt haben, unterscheiden sie sich in einigen Punkten doch stark davon. Auflösung, Autofokus und Verschlusszeiten sind gleich. Beiden fehlt ein eingebauter Blitz. Ein externer Blitz kann über einen Blitzschuh benutzt werden. Die Pen Mini ist mit einem herkömmlichen 3-Zoll-Display mit 460.000 Bildpunkten ausgerüstet. Bei der Pen Lite ist er gleich groß, aber klappbar. Die Mini misst 110 x 64 x 34 mm bei einem Gewicht von rund 260 Gramm und die Lite ist 110 x 64 x 37 mm groß und bringt rund 310 Gramm auf die Waage.

Die Olympus Pen Mini und die Pen Lite sollen ab Anfang Herbst 2011 erhältlich sein. Preise nannte Olympus bislang nicht.

Neben den drei Kameras hat Olympus zwei Objektive mit Festbrennweiten vorgestellt. Das "M.Zuiko Digital ED 12 mm 1:2,0" und das "M.Zuiko Digital 45 mm 1:1,8". Das Porträt-Objektiv soll ab September 2011 für rund 300 Euro erhältlich sein. Das Weitwinkelobjektiv soll im Juli 2011 für rund 800 Euro verfügbar sein.


kendon 04. Jul 2011

na zum glück hast du das an nem freitag geschrieben, sonst könnte man glatt meinen du...

ad (Golem.de) 01. Jul 2011

Mal sehen, was die Geräte im Handel kosten werden. Bei den Objektiven habe ich ja nicht...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software Engineer (m/w)
    Lear Corporation GmbH & Co. KG, Böblingen
  2. Java Developer (m/w)
    RWE Supply & Trading GmbH, Essen
  3. Leiter Softwareentwicklung (m/w)
    Universität Zürich über HRM Consulting GmbH, Zürich
  4. Testdesigner (m/w) Automotive
    MicroNova AG, Ingolstadt, Wolfsburg, Weissach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  2. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  3. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  4. Renesas

    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr

  4. Kommentare: 72 | letzter Beitrag 02:56 Uhr

  5. Kommentare: 66 | letzter Beitrag 02:26 Uhr

Mehr


  1. Renesas

    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

  2. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  3. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  4. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  5. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  6. Golem.de guckt

    Freundesmassen

  7. SpaceX

    Dockingmanöver an der ISS abgeschlossen

  8. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  9. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  10. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

Bernd Schlömer: Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten
Bernd Schlömer
Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

  1. Hartmut Semken Berliner Piratenparteichef tritt zurück
  2. Schulschwänzen Piratenpartei gegen elektronisches Klassenbuch
  3. Piratenpartei NRW "Wir bringen einen Schuss Chili ins Parlament"

Zum Artikel