Abo
  • Services:
Anzeige
Android Market: Google sperrt in Taiwan kostenpflichtige Apps
(Bild: Google)

Android Market

Google sperrt in Taiwan kostenpflichtige Apps

Android-Nutzer in Taiwan können ab sofort nicht mehr in Googles Android Market einkaufen. Google hat die Plattform geschlossen, nachdem die Regierung von Taipeh eine Geldstrafe wegen Verstößen gegen den Verbraucherschutz verhängt hatte.

Ein Rückgaberecht für gekaufte Apps? Diese Forderung ging Google zu weit. In Reaktion auf eine Geldstrafe hat das Unternehmen die Abteilung für kostenpflichtige Apps im Android Market für taiwanische Kunden bis auf weiteres geschlossen. Das berichtete gestern die Taipei Times. Die Geldstrafe hatte die Regierung von Taipeh City gegen Google wegen des fehlenden Rückgaberechts für Apps aus dem Android Market verhängt.

Anzeige

In einer Pressemitteilung erklärte die lokale Niederlassung von Google in Taiwan dazu: "Wir suspendieren kostenpflichtige Apps, während wir weitere Gespräche mit der Regierung von Taipeh City führen. Im Android Market gibt es bereits ein 15-Minuten-Rückgaberecht [...] Die meisten Nutzer, die eine Rückgabe mit Erstattung wünschen, [könnten] das innerhalb von Minuten nach dem Kauf geltend machen."

Die Regierung von Taipeh bezeichnete Googles Schritt in einem Kommentar als "Zwangsmaßnahme, die taiwanische Kunden dazu bringen soll, ihre Rechte aufzugeben".

Dem geltenden Recht zufolge sollen Verbraucher in Taiwan Anspruch darauf haben, Produkte, die sie gekauft haben, innerhalb von sieben Tagen umzutauschen oder gegen Kostenerstattung zurückzugeben, wenn diese nicht die versprochene Qualität haben.

Anfang des Monats Juni 2011 hatte der Chef der Kommission für Recht und Regulierung in Taipeh, Yeh Ching-Yuan, sowohl Google als auch Apple aufgefordert, die Nutzungsbedingungen für ihre Software-Shops dem geltenden Verbraucherschutzrecht anzupassen. Während Apple der Aufforderung inzwischen nachgekommen ist, weigerte sich Google. Wie angekündigt, verhängte die Regierung von Taipeh City daraufhin eine Geldstrafe in Höhe von gut 24.000 Euro (1 Million TWD).

Auslöser für die Maßnahmen der Regierung war eine iPhone-Anwendung mit dem Namen Super Cell Phone Tracker zum Preis von 1,99 TWD, berichtete die Want China Times. Diese Anwendung funktionierte nicht, wie enttäuschte Käufer feststellen mussten. Eine anschließende Rückgabe war gemäß den Nutzungsbedingungen ausgeschlossen.

Darüber beschwerten sich Käufer bei der für den Verbraucherschutz zuständigen Kommission. Mit dem Problem konfrontiert, verwies Apple auf die Beschreibung der Anwendung. Diese sei eine Spaß-Software und lediglich zur Unterhaltung gedacht. Die Käufer hätten die Beschreibung nicht gelesen. Daraufhin startete die Kommission eine Untersuchung gegen Apples App Store, die auf Googles Android Market ausgeweitet wurde.


eye home zur Startseite
Artikelhasser 02. Jul 2011

Ich denk ma 15 Minuten waren auch notwendig, weil es den Leuten eine Sache erschwert: App...

elgooG 01. Jul 2011

Das Problem ist ja nicht der Vermerk sondern der Geldtransfer. Bei einer Testversion...

samy 30. Jun 2011

kleiner Spaß am Donnerstag ;-). Ist ja schon fast Freitag....



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Bonn, Frankfurt am Main, Leinfelden-Echterdingen, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt, Berlin
  3. PROJECT Immobilien GmbH, Nürnberg
  4. T-Systems International GmbH, Bonn


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,96€
  2. 54,85€
  3. 349,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  2. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  3. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  4. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  5. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  6. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  7. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones

  8. Fenix Chronos

    Garmins neue Sport-Smartwatch kostet ab 1.000 Euro

  9. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  10. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: mit einem soo teurem gerät...

    Squirrelchen | 10:12

  2. Re: Keine 128GB, kein DualSim, Exynos...

    TarikVaineTree | 09:59

  3. Schrott bleibt Schrott...

    Vögelchen | 09:49

  4. Was für ein Unfug...

    tomatentee | 09:46

  5. Re: Was ich mir generell wünsche...

    Kleine Schildkröte | 09:44


  1. 15:33

  2. 15:17

  3. 14:29

  4. 12:57

  5. 12:30

  6. 12:01

  7. 11:57

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel