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Open Pandora im Test: Handheld für Retrogamer und Linux-Fans
(Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Zwei Paketsysteme

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Das Pandora nutzt das Kommandozeilenwerkzeug opkg als Paketmanager. Damit kann standardmäßig auf das Repository von Ångström Linux zugegriffen werden. Das Pandora-Team entwickelte für das Handheld aber auch ein eigenes Paketsystem, welches PND-Pakete nutzt. Die PND-Pakete bestehen aus XML-Dateien sowie einem Archiv, das zurzeit aus einem ISO-Image oder einem Image auf Basis des komprimierten Dateisystems Squashfs besteht. Die PND-Pakete werden entweder auf den integrierten NAND-Flash oder auf einer SD-Karte gespeichert.

  • Open Pandora mit XFCE-Oberfläche (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Seitenansicht der Open Pandora
  • Auf der Oberseite ist das Logo des Open-Pandora-Projekts zu sehen.
  • Die Open Pandora verfügt über einen Standard-USB-Port, einen Mini-USB-Port und einen S-Video-Ausgang.
  • Open Pandora
  • In der Unterseite ist ein Stylus für den Touchscreen versteckt.
  • Der kleine Lithium-Polymer-Akku mit 4.000 mAh
  • Unser Testgerät stammt aus der ersten Produktionscharge. Der Akku lässt sich über ein Netzteil oder via USB laden.
  • Das Open Pandora besitzt zwei SDHC-Kartenslots.
  • Open Pandora
  • Die Steuerung des Cursors mit den analogen Nubs erfordert einiges an Übung.
Das Open Pandora besitzt zwei SDHC-Kartenslots.

Verfügbare Anwendungen in dem Format lassen sich über das Programm PNDStore aus einem Community-Repository installieren oder sind über eine spezielle Webseite erhältlich, deren Layout der Bildschirmgröße des Handhelds entspricht. Installierte Anwendungen werden vom System erkannt und automatisch ins Menü integriert. Um nicht die gesamte SD-Karte zu scannen, untersucht das Open Pandora den Speicher jedoch nur auf eine bestimmte Ordnerstruktur.

Spiele aus 30 Jahren Zeitgeschichte

Das Open Pandora ist von Spielern für Spieler gemacht. Mittlerweile existiert deshalb eine riesige Anzahl an Emulatoren dafür. So stehen dem Nutzer unter anderem Dosbox, ScummVM oder Gnuboy zur Verfügung, aber auch Emulatoren des Atari 2600, Commodore 64, NES, SNES, Nintendo 64, der ersten Playstation, Segas Master System und Megadrive, der Neo Geo oder des Apple 2.

Dank dieser Fülle lässt sich fast jedes Computerspiel der 80er und vor allem der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wiedererwecken, allen voran Klassiker wie Maniac Mansion, Donkey Kong, die Super-Mario-Reihe, Sonic, Zelda oder auch Silent Hill. Neben Spielen, die im Emulator laufen, sind auch GPL-lizenzierte Spiele wie Freeciv oder Battle For Wesnoth für das Open Pandora erhältlich. Selbst Quake 3 läuft auf dem Handheld, da die Grafik auf OpenGL basiert. Für den kurzen Zeitvertreib sind auch Minigames verfügbar, so zum Beispiel die Sammlung Pandora Panic, die dem Spieler eine hohe Reaktionsfähigkeit abverlangt.

Um flüssig spielen zu können, erfordern aufwendigere Spiele das Übertakten der CPU. Damit das möglichst einfach ist, kann die Taktfrequenz direkt über das GUI gesteuert werden. Die Portierung einiger bekannter freier Spiele wie 0 A.D. sind wegen der zu geringen Ressourcen des Pandora aber unwahrscheinlich. Ebenso unwahrscheinlich ist die Portierung kommerzieller Spiele großer Publisher, da der potenzielle Markt schlicht zu klein ist.

 Open Pandora im Test: Handheld für Retrogamer und Linux-FansDesktopsoftware auf dem Open Pandora 

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Serenity 04. Jul 2011

du hast mich missverstand. nicht die firma, sondern die entwickler wurden komplett...

Der Kaiser! 03. Jul 2011

Was hab ich davon zu wissen wie die Produktion läuft? Bin ich Produzent?

MartinChristmann 01. Jul 2011

@SoniX: Ich bin auch der Meinung, dass 330 Euro der Preis ist. Ich verfolge das Projekt...

y.m.m.d. 30. Jun 2011

Es sei denn die Nachfrage bleibt/steigt während die Poduktion der Hardware oder...

DerJochen 29. Jun 2011

Das Switchblade wird wohl sicher noch dauern.

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