Acer Iconia W500 im Test: Windows-Tablet mit Wackeldock und AMDs C-50
Acers Iconia Tab W500 mit dem Tastaturdock (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Acer Iconia W500 im Test

Windows-Tablet mit Wackeldock und AMDs C-50

Gut gedacht, schlecht umgesetzt: Acers Dock für das neue Windows-Tablet mit anschließbarer Tastatur hat sich im Test von Golem.de als sehr wackelig erwiesen. Wer meistens am Schreibtisch arbeitet und auf lange Akkulaufzeiten verzichten kann, wird mit dem Tablet trotzdem zufrieden sein.

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Windows-Tablets für den Endnutzer sind eine Seltenheit. Das Gros der Tablets sind Tablet-PCs, entweder als Slate oder als Convertible, und diese Geräte sind zum Teil richtig teuer. Acers preisgünstiges Iconia Tab W500 ist daher eine willkommene Alternative. Das W500 kann zwar mit einem Tablet-PC nicht ganz mithalten - dafür fehlen Digitizer, Stift und damit verbunden eine ordentliche Notiz- und Zeichenfunktion -, aber als Tablet mit anschließbarer Tastatur hat das Gerät ein interessantes Konzept. Auf dem 10-Zoll-Tablet läuft Windows, so dass Windows-Anwender ihre gewohnten Programme nutzen können, und die Tastatur ermöglicht auf dem Tablet schnelles Tippen mit mehr als zwei Fingern.

Das Innenleben ist auch sehr interessant, immerhin setzt Acer auf AMDs C-50-Prozessor mit integrierter Grafik. Es gibt also direkt einen HDMI-Ausgang und die zu erwartende Leistung sollte im Bereich eines Dual-Core-Atom-Systems von Intel sein.

Tastaturdock liegt bei

Die Idee an sich ist toll: eine Tastatur mit einem Anschluss für das Tablet mit einigen Zusatzfunktionen. In der Tastatur, die per USB 2.0 mit dem Tablet verbunden wird, finden sich zwei USB-Anschlüsse und ein Netzwerkanschluss. Von dem per USB angebundenen Fast-Ethernet-Anschluss kann der Anwender nicht viel erwarten. Viel mehr als 10 MByte/s sind bei dem alten Anschluss nicht möglich. Die beiden USB-Anschlüsse am Tablet sind übrigens im gedockten Zustand nicht mehr nutzbar. Der Nutzer muss also einen angeschlossenen USB-Stick vor dem Docken erst einmal entfernen.

  • Sieht aus wie ein Netbook. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Auf der Rückseite fällt höchstens auf, dass das Gelenk fehlt, ...
  • ... denn der Deckel ist ein Windows-Tablet.
  • Der Bildschirm ist kapazitiv und blickwinkelstabil.
  • Neben zwei Magneten ist dieser Haken für das Zusammenhalten des W500 zuständig.
  • W500 im zusammengeklappten Zustand
  • Der Dockmechanismus wird elegant versteckt.
  • Es handelt sich um einen normalen USB-Stecker und zwei seitliche Führungsstifte.
  • Das Einstecken ist einfach.
  • Leider gibt es keinen Haltemechanismus.
  • Eingedockt - die Tastatur bietet eine Netzwerkschnittstelle, ...
  • ... aber keinen Stromanschluss, ...
  • ... denn der befindet sich am Tablet.
  • Dockmechanismus
  • Iconia Tablet W500
  • Schwer zu erkennen, aber die beiden USB-Anschlüsse wurden unterschiedlich eingebaut.
  • Ein dünnes Tablet ist das W500 nicht. Für lange Laufzeiten braucht Acers Gerät einen dicken Akku.
Sieht aus wie ein Netbook. (Bilder: Andreas Sebayang)

Die Tastatur ist recht gut und leise und hat einen klaren Anschlag. Der Pointing Stick ist etwas schwerfällig. Der Anwender muss etwas mehr Kraft aufwenden als bei vergleichbaren Geräten. Dafür sind die Mausersatztasten leicht bedienbar.

Wenn das Tablet aus der Tastatur fällt 

Bankai 27. Jun 2011

Quaaak Quaaak Quaaak... Mehr kann man zu deinem Beitrag nicht sagen, Sorry, ist leider so.

rabatz 26. Jun 2011

Und es hat wahrscheinlich das 3 fache gekostet!?! Mir wär es die 600 Euro für dieses...

tomatende2001 24. Jun 2011

Ich bin mit meinem Asus EP 121 und ExoPC auch bestens zufrieden. Was soll immer die...

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