Datenverlust: Cracker zerstören tausende Websites endgültig
Distribute.IT: Daten endgültig zerstört (Bild: Distribute.IT/Golem.de)

Datenverlust

Cracker zerstören tausende Websites endgültig

Bei einem Einbruch in die Systeme eines australischen Webhosters sind knapp 5.000 Webpräsenzen zerstört worden. Die Angreifer gingen so vor, dass sich die Daten nicht wieder herstellen lassen.

Anzeige

Nach einem Angriff auf die Systeme des australischen Webhosters und Registrars Distribute.IT sind die Daten von knapp 5.000 Websites endgültig verloren. Vier Server seien derart in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sich die Daten nicht mehr herstellen ließen, teilte das Unternehmen mit.

Unbekannte waren am 11. Juni 2011 in die Systeme von Distribute.IT eingedrungen. Die Angreifer seien koordiniert vorgegangen, um "so viel Schaden wie möglich an unseren Systemen und an unserer Software" anzurichten. Der Angriff sei präzise durchgeführt worden und habe nur eine kurze Zeit gedauert. Ziel waren die Datensysteme der Server, wodurch die Angreifer trotz der kurzen Zeit einen immensen Schaden anrichteten. Sie hätten damit auch Backups und alle weiteren Daten zerstört, die für eine Wiederherstellung der Server nötig gewesen wären. Betroffen waren 4.800 Domains und Kundenkonten.

Die Experten für die Wiederherstellung von Daten hätten rund um die Uhr gearbeitet, um die Daten zu retten. Die Chancen, dass sich die Daten von den vier genannten Servern noch retten ließen, seien aber sehr gering. "Wir bedauern, jetzt mitteilen zu müssen, dass alle Experten die Daten, Sites und E-Mails, die auf Drought, Hurricane, Blizzard und Cyclone gehostet wurden, für verloren halten."

Nach dem Angriff verfügt Distribute.IT nicht mehr über die Speicherkapazität, um die betroffenen Domains und Kundenkonten weiter selbst zu hosten. Das Unternehmen wird die Betroffenen nach eigenen Angaben dabei unterstützen, zu anderen Anbietern umzuziehen.


MabuseXX 23. Jun 2011

Wenn er Ende 40 wäre hätte er nicht mit einem C64 angefangen, sondern mit irgendetwas...

GodsBoss 22. Jun 2011

Nicht, wenn man annimmt, dass es einige Verschwörungen gibt.

GodsBoss 22. Jun 2011

Danke! O_O

Der Kaiser! 22. Jun 2011

Die Geschichte vom Superhacker.

Der Kaiser! 22. Jun 2011

Details bitte. :)

Kommentieren



Anzeige

  1. Customer Support Engineer (m/w)
    Layer 2 GmbH, Hamburg
  2. SAP-Consultant Logistik (m/w)
    RI-Solution GmbH c/o BayWa AG, München
  3. TK-Anlagen-Administrator (m/w)
    Bosch Communication Center Magdeburg GmbH, Magdeburg
  4. Sachbearbeiter/-in - Kommunikation, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
    IT.Niedersachsen, Hannover

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  2. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  3. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  4. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

  5. Regierungsrazzia

    Chinesische Büros von Microsoft durchsucht

  6. Sebastian Kügler

    Pläne für Wayland-Unterstützung in KDE Plasma 5

  7. Dieselstörmers

    Modemarke gegen Actionspiel

  8. Wearable

    Swatch will eigene Smartwatch bauen

  9. DPT Board

    Selbstbau-WLAN-Modul mit OpenWRT für 35 US-Dollar

  10. Telltale Games

    The Walking Dead geht in die dritte Adventure-Staffel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel