Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Board des K-Computers mit Wasserkühlern
Ein Board des K-Computers mit Wasserkühlern (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Supercomputer

Die Wasserkühlung des schnellsten Rechners der Welt

Ein Board des K-Computers mit Wasserkühlern
Ein Board des K-Computers mit Wasserkühlern (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auf der Fachkonferenz ISC'11 in Hamburg stellt Fujitsu Komponenten des K-Computers aus. Dieser derzeit schnellste Supercomputer wird durch eine ausgeklügelte Wasserkühlung auf Betriebstemperatur gehalten.

Die einzelnen Nodes des K-Computers sind aus Rackeinschüben mit nur einer Höheneinheit aufgebaut. Das ist die Grundlage, um die insgesamt über eine halbe Million Prozessorkerne noch bei vertretbaren Latenzen zu vernetzen. Jeder Einschub enthält vier Sparc-VIII-CPUs mit je acht Kernen.

Anzeige
  • Ein Board des K-Computers misst nur eine Höheneinheit ...  (Bild: Andreas Sebayang)
  • ... und 12 davon werden übereinandergestapelt, denn... (Bild: Andreas Sebayang)
  • ... in der Mitte des Racks sitzen Netzwerk und Stromversorgung. (Bild: Andreas Sebayang)
  • Das gesamte Rack mit je 12 Nodes oben und unten (Bild: Andreas Sebayang)
  • Teil des K-Computers in Kobe (Bild: Riken)
Ein Board des K-Computers misst nur eine Höheneinheit ... (Bild: Andreas Sebayang)

Von den üblicherweise rund 40 Höheneinheiten eines Racks nutzt Fujitsu nur 24 für die Nodes, sie sind oben und unten in Einheiten von je 12 Einschüben untergebracht. In der Mitte sitzen Stromversorgung und Netzanbindung, beide Komponenten werden per Luft gekühlt. Mit den 24 Nodes mit je vier Achtkern-CPUs ergeben sich 768 Kerne pro Rack.

Um diese hohe Dichte zu erreichen, muss auch die Wasserkühlung sehr flach gestaltet werden. Für jeden Node gibt es daher einen zentralen Zu- und Ablauf, auf den Bildern als "Water Cooling Module" bezeichnet. Die Pumpen sind für jedes Rack zentral gehalten. Daher sind die Nodes auch leicht gedreht in die Racks gesetzt, um Platz für die Wasserleitungen zu schaffen.

Jede der vier CPUs und auch die vier Vernetzungsmodule besitzen einen eigenen Kupferkühler - nur der Speicher bleibt luftgekühlt. Über die Art der Verschaltung der Prozessorsockel und der Nodes ist noch wenig bekannt, das japanische Forschungszentrum Riken in Kobe, wo der K-Computer steht, bezeichnet es als "Tofu Interconnect". Auch die Tabellen von top500.org verzeichnen für die Vernetzung nur "custom" - es handelt sich also um ein Design, das für diese Maschine entwickelt wurde.


eye home zur Startseite
ichbert 21. Jun 2011

Man kann solche Rechner nicht nur für solche Berechnungen nutzen sondern man tut es und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. zooplus AG, München
  3. Vossloh Locomotives GmbH, Kiel
  4. Wandres GmbH micro-cleaning, Buchenbach-Wagensteig


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,49€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  2. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Medion Erazer X7843 17.3"-Gaming-Notebook mit i7-6820HK...
  3. 4,49€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Tinker-Board

    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

  2. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  3. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  4. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm

  5. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!

  6. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  7. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  8. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  9. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  10. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  2. Nach Begnadigung Mannings Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

  1. Re: Wo ist das Problem

    MarioWario | 08:53

  2. Re: Es wird immer was vergessen

    LinuxMcBook | 08:53

  3. Re: ganz im gegenteil

    maze_1980 | 08:42

  4. Re: Warum wird Symantec nicht rausgeschmissen?

    deadeye | 08:41

  5. Re: Hyperloop BUSTED!

    quasides | 08:28


  1. 16:49

  2. 14:09

  3. 12:44

  4. 11:21

  5. 09:02

  6. 19:03

  7. 18:45

  8. 18:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel