Kinect für Windows SDK für Forscher, Entwickler und Bastler
Kinect für Windows SDK für Forscher, Entwickler und Bastler (Bild: Microsoft)

Bewegungssteuerung

Microsoft veröffentlicht Beta des Kinect for Windows SDK

Microsoft Research hat ein nichtkommerzielles Software Development Kit (SDK) veröffentlicht, mit dem die Bewegungssteuerung Kinect unter Windows genutzt werden kann. Microsoft hofft, dass Forscher und Entwickler dies nutzen, um innovative Lösungen auf Basis von Kinect zu erschaffen.

Anzeige

Das Kinect for Windows SDK steht ab sofort in einer Betaversion zum Download bereit. Entwickler haben damit Zugriff auf die Steuerung des Controllers, dessen Schnittstellen und Audiofunktionen. Microsoft hofft, dass Entwickler, Forscher und Bastler kreative Lösungen und innovative Ideen mit Kinect und Windows 7 umsetzen, wie sie schon kurz nach Verkaufsstart von Kinect entstanden.

Das eigentlich für die Spielesteuerung an der Xbox 360 entwickelte Kinect ist in der Lage, die Position von Personen im Raum, deren Bewegungen und Sprache sowie Objekte zu erfassen. Mit dem SDK steht dies auch unter Windows 7 für nichtkommerzielle Applikationen zur Verfügung.

Dazu umfasst das Kinect for Windows SDK die notwendigen Treiber, APIs zum Zugriff auf die Rohdaten der Sensoren, natürliche Userinterfaces und die notwendige Dokumentation. Applikationen lassen sich damit in C++, C# und Visual Basic mittels Microsoft Visual Studio® 2010 schreiben.

Konkret haben Entwickler mit dem SDK Zugriff auf die Rohdaten des Tiefensensors, der Farbkamera und der Mikrofone. Zudem stellt das SDK ein Skeletal-Tracking zur Verfügung, also eine schematische Darstellung des Skeletts von bis zu zwei Personen, die sich im Sichtfeld von Kinect befinden.

Darüber hinaus können Funktionen zur Rausch- und Echounterdrückung sowie Beam-Formation der Mikrofone genutzt werden, um die Quelle von Audiosignalen zu orten und diese mit der Spracherkennung von Windows zu verknüpfen.

Microsoft hatte das Kinect for Windows SDK angekündigt, nachdem sich an Gestensteuerung interessierte Entwickler ihre eigenen Treiber und Tools programmiert hatten und die Kinect-Hardware für eigene Anwendungen unter Linux und Windows nutzten. Vor allem Künstler und Wissenschaftler machten dabei mit ihren innovativen Kinect-Projekten auf sich aufmerksam. Nun will auch Microsoft diese Kreativität ausnutzen und gestenbasierte Natural User Interfaces (NUI) für Windows-7-Anwendungen voranbringen.

Das Kinect for Windows SDK steht ab sofort in einer Betaversion bei Microsoft Research zum Download bereit. Bereits im letzten Jahr hatte Hector Martin einen freien Linux-Treiber für Microsofts Kinect-Hardware entwickelt und veröffentlicht und das US-Unternehmen Prime Sense bietet seit Dezember 2010 in Zusammenarbeit mit Microsoft unter dem Namen OpenNI eine offizielle und offene API für die Bewegungssteuerung an, die unter Windows und Linux genutzt werden kann.


benji83 17. Jun 2011

Hat jemand hier schon Erfahrung sammeln können ob die verfügbaren SDKs/Programme für...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Entwickler (m/w)
    realtime AG, Langenfeld, Dresden, Hamburg, Konstanz
  2. Software-Entwickler (m/w) für Linux-Umgebung
    RIEKE COMPUTERSYSTEME GmbH, Martinsried
  3. Projektentwicklungsingenieur (m/w) Hardware / Software
    MEKRA Lang GmbH & Co. KG, Ergersheim (zwischen Ansbach und Würzburg)
  4. EDI-Spezialist (m/w)
    KNV Logistik GmbH, Erfurt

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. GTA 5 (PC)
    59,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) USK 18 - Release 14.04.
  2. The Order: 1886 (uncut) Steelbook - [PlayStation 4]
    69,95€
  3. Xbox One Konsole 1TB + CoD Adv. Warfare
    399,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Woolet

    Das bellende Portemonnaie

  2. 11,8 Millionen US-Dollar

    Pebble übertrifft Kickstarter-Rekord

  3. SD-Kartenkapazität

    Sandisk kann nicht mehr verdoppeln

  4. Galaxy S6 und S6 Edge im Hands on

    Rund, schnell, teuer

  5. Galaxy S6 und Edge-Variante

    Samsungs neue Top-Smartphones im Glaskleid

  6. Smart Home

    D-Link will Z-Wave-Funk in seine Router integrieren

  7. Vive

    Valves VR-Brille kommt von HTC

  8. Huawei Watch im Hands On

    Kompakte Smartwatch mit rundem Saphirglas

  9. One M9 im Hands on

    HTCs Lollipop-Smartphone hat ein Zusatzknöpfchen

  10. Watch Urbane LTE im Hands On

    LGs Edelstahl-Uhr für geduldige Golfer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Freenet: Das anonyme Netzwerk mit der Schmuddelecke
Freenet
Das anonyme Netzwerk mit der Schmuddelecke
  1. Geheimdienstchef Clapper Cyber-Armageddeon ist nicht zu befürchten
  2. U-Bahn Neue Überwachungskameras können schwenken und zoomen
  3. Matthew Garrett Intel erzwingt Entscheidung zwischen Sicherheit und Freiheit

Technical Preview im Test: So fühlt sich Windows 10 für Smartphones an
Technical Preview im Test
So fühlt sich Windows 10 für Smartphones an
  1. Internet Explorer Windows 10 soll asm.js voll unterstützen
  2. Microsoft Windows 10 erhält Anmeldestandard Fido
  3. Mobiles Betriebssystem Technical Preview von Windows 10 für Smartphones ist da

Lifetab P8912 im Test: Viel Rahmen für wenig Geld
Lifetab P8912 im Test
Viel Rahmen für wenig Geld
  1. Medion Lifetab P8912 9-Zoll-Tablet mit Infrarotsender kostet 180 Euro
  2. Medion Life X5001 5-Zoll-Smartphone mit Full-HD-Display für 220 Euro
  3. Lifetab S8311 8-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem im Metallgehäuse für 200 Euro

  1. Re: 1000¤

    Lala Satalin... | 08:19

  2. Re: micro sd ...

    JouMxyzptlk | 08:16

  3. Re: Eher M8+

    Me.MyBase | 08:15

  4. Samsungs Rückkehr ins Premiumsegment

    DY | 08:14

  5. Re: Warum passt man sich Apple an ?

    staples | 08:13


  1. 07:48

  2. 07:35

  3. 07:25

  4. 00:39

  5. 19:36

  6. 17:29

  7. 17:20

  8. 17:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel