Bildbearbeitung: Analogzeitalter auf Digitalfotos simulieren
Dxo Filmpack 3 (Bild: Dxo/Golem.de)

Bildbearbeitung

Analogzeitalter auf Digitalfotos simulieren

Dxo Labs hat mit dem Filmpack 3 den Nachfolger seines Filterpakets vorgestellt, der Filmemulsionen und das Filmkorn von zehn bekannten Farb- und Schwarz-Weiß-Filmen aus dem Chemiefilmzeitalter simuliert. Wer will, kann auch eigene Filmfilter erstellen.

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Das Filmpack manipuliert Digitalfotos so, dass sie beispielsweise wie Fuji Provia 400 oder Kodak Elitechrome aussehen. Die Software ist als Plugin für Adobe Photoshop, Lightroom 3, Apple Aperture 3 und Dxo Optics Pro verfügbar.

  • Dxo Labs Filmpack 3 - vorher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Dxo Labs Filmpack 3 - nachher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Dxo Labs Filmpack 3 - vorher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Dxo Labs Filmpack 3 - nachher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Dxo Labs Filmpack 3 - vorher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Dxo Labs Filmpack 3 - nachher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Dxo Labs Filmpack 3 - vorher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Dxo Labs Filmpack 3 - nachher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
Dxo Labs Filmpack 3 - vorher (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Neben den zehn neuen Profilen wurden auch neue Farbfilter eingebaut, die das Aussehen der Bilder verändern. Insgesamt sind 60 Filmprofile und 18 Farbfilter in dem Filterpaket enthalten. Dazu gehören bekannte Filme wie Fuji Reala, Polaroid, Kodak Tri-X, Fuji Neopan 1600, Ilford Delta und Kodak Elite Color.

Die Farbfilter können zusätzlich zu den Filmfiltern angewendet werden. Vor allem beim Einsatz von Schwarz-Weiß-Filmen werden Farbfilter zur Heraushebung von wichtigen Bildpartien genutzt. Gelb, Rot und Orange erhöhen den Kontrast und sind für wolkige Aufnahmen besonders gut geeignet. Grüne Filter lassen die Vegetation hervorstechen und blaue Filter sorgen für einen helleren Himmel.

In einem kurzen Test zeigte sich, dass es erst einmal gar nicht so einfach ist, das DxO-Filmpack in der Testversion von Dxo Optics Pro überhaupt zu finden. Es muss im Bildbearbeitungsprogramm extra aktiviert werden und steht dann in den rechts angeordneten Werkzeugleisten zur Verfügung. Die Filmsimulation wird in der deutschen Fassung mit der Checkbox "Farbwiedergabe" und den beiden Dropdowns darunter aktiviert. Das ist recht mühsam und auf den ersten Blick verwirrend, da das Filmkorn erst viel weiter unten im Menü zu finden ist - auch hier müssen zwei Dropdowns ausgewählt werden, bis das Ergebnis steht.

Das Dxo Filmpack 3 ist in zwei Versionen erhältlich. Der Essential-Ausgabe für rund 50 Euro fehlt eine Stapelverarbeitung, speicherbare Voreinstellungen, eine Entrauschfunktion sowie die Vignettierung. Die Expert-Version kostet 100 Euro.

Jede Lizenz des Dxo Filmpack 3 beinhaltet die Plugins für die verschiedenen Bildbearbeitungsprogramme und darf auf maximal zwei Rechnern parallel installiert werden. Von der Software gibt es auch eine Testversion, die derzeit nur in der Bildbearbeitungssoftware Dxo Optics Pro enthalten ist und dort aktiviert werden muss.


jorgento 16. Jun 2011

Ich meine, was ich in den Fotos sehe ist ein reines Sepia-Effekt. Außerdem hat Irfanview...

kendon 16. Jun 2011

und das sind nur zwei der knapp 4 billionen argumente... aber grade als autor sollte man...

dernop 16. Jun 2011

... ein meme der "art student owl": http://memebase.com/2011/05/10/memes-art-student-owl...

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