Anzeige
Aufstand in Xintang
Aufstand in Xintang (Bild: Reuters/Stringer China)

Volksaufstand in Zengcheng

Chinesische Regierung blockiert Suchmaschinenabfragen

Aufstand in Xintang
Aufstand in Xintang (Bild: Reuters/Stringer China)

China verhindert Suchabfragen zu den Unruhen in Zengcheng. Eine schwangere Markthändlerin wurde von Sicherheitskräften verletzt, was einen spontanen Aufstand auslöste.

Die chinesische Regierung blockiert Suchmaschinenabfragen zu dem Volksaufstand in Zengcheng, einer Industriestadt im Kanton Guangzhou. Wie IDG News berichtet, werden auf Google-Abfragen in China keine Ergebnisse zurückgeliefert, und die Verbindung zum Server wird zurückgesetzt. Die Machthaber in China blockieren auch Suchanfragen zu der südchinesischen Stadt Zengcheng aus einigen populären Microblogs der Betreiber Sina und Tencent. Ein Bewohner Zengchengs sagte der Nachrichtenagentur Associated Press, dass die Menschen aufgefordert worden seien, keine Bilder des Aufstands im Internet zu posten.

Anzeige
 
Video: Xintang (Guangzhou) im Aufstand

Von den 800.000 Bewohnern Zengchengs sind circa die Hälfte Wanderarbeiter. In Zengcheng werden hauptsächlich Textilien produziert.

Im November 2010 hatte es Streiks und Demonstrationen bei dem Foxconn-Tochterunternehmen Premier Image Technology in Foshan in der Nähe von Guangzhou gegeben. LG Display, weltweit der zweitgrößte Displayhersteller, errichtet zusammen mit staatlichen Stellen in Guangzhou eine LCD-Fabrik für vier Milliarden US-Dollar. Baubeginn war 2010, die Produktion in Guangzhou soll 2012 anlaufen.

Chinesische Sicherheitsbeamte hatten die schwangere Markthändlerin Wang Lianmei im Vorort Dadun inn Xintang schikaniert, als sie auf ihrem Verkaufsstand ohne Genehmigung Waren anbot. Nachdem bekanntwurde, dass die 20-Jährige verletzt wurde, ins Krankenhaus kam und ihr Mann getötet wurde, kam es zu spontanen Aufständen. Daran nahmen mehrere tausend Menschen teil. Polizeiautos wurden umgeworfen und Regierungsgebäude angezündet. Zu dem Zwischenfall kam es am 10. Juni 2011. Am Sonntag wurden 25 Menschen verhaftet. Die Behörden setzten bewaffnete Hundertschaften, gepanzerte Fahrzeuge und Tränengas gegen die Demonstranten ein. Ob es Tote gab, ist offiziell nicht bestätigt.

Regierungsvertreter kündigten eine Untersuchung des Vorfalls um die Markthändlerin Wang an. 1.200 Geschäftsleute in der Region wurden zu einem Treffen geladen. Sie sollten ihre Arbeiter von der Teilnahme an Protesten abhalten. "Passen Sie gut auf Ihre Leute auf und behalten Sie Ihre Eingangspforte im Auge", forderten die Regierungsvertreter die Geschäftsleute laut einem Bericht des Wall Street Journal auf.


eye home zur Startseite
Der Kaiser! 16. Jun 2011

Es gab bis jetzt keine "Volksherrschaft".

Anarcho_Kommunist 16. Jun 2011

Damit das funktioniert müssten sich aber noch viel mehr Leute an dem P2P Netz beteiligen...

DER GORF 15. Jun 2011

Ich bin mir nicht ganz sicher ob das jetzt überhaupt irgend etwas mit dem aktuellen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior Softwareentwickler C# / Java (m/w)
    Mönkemöller IT GmbH, Stuttgart
  2. Funktions- und SW-Entwickler/-in für Value Added Functions
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. Softwareentwickler (m/w) User Interface / Datenbasis
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  4. Fachanalyst/in
    Landeshauptstadt München, München

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Axanar

    Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

  2. FTTH/FTTB

    Oberirdische Glasfaser spart 85 Prozent der Kosten

  3. Botnet

    Necurs kommt zurück und bringt Locky millionenfach mit

  4. Google

    Livestreaming direkt aus der Youtube-App

  5. Autonome Autos

    Fahrer wollen vor allem ihr eigenes Leben schützen

  6. Boston Dynamics

    Spot Mini, die Roboraffe

  7. Datenrate

    Tele Columbus versorgt fast 840.000 Haushalte mit 400 MBit/s

  8. Supercomputer

    China und Japan setzen auf ARM-Kerne für kommende Systeme

  9. Patent

    Die springenden Icons von Apple

  10. Counter-Strike

    Klage gegen Wetten mit Waffen-Skins



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test Rennen für die Freiheit
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  2. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften
  3. Minecraft Befehlsblöcke und Mods für die Pocket Edition

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

  1. Re: Tja, wer CDU,SPD,FDP und Grüne wählt...

    das-ding | 08:55

  2. Re: Einfach nicht Star Trek nennen

    BlackMatrix85 | 08:52

  3. Re: Am sinnvollsten wäre es, das "Acceptable Ads...

    AllAgainstAds | 08:35

  4. Re: Teilerfolg

    AllAgainstAds | 08:29

  5. Re: Ein Adblocker verbot wäre wie IE Zwang

    AllAgainstAds | 08:24


  1. 17:47

  2. 17:01

  3. 16:46

  4. 15:51

  5. 15:48

  6. 15:40

  7. 14:58

  8. 14:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel