Android Market
Schadsoftware tarnt sich als Angry-Birds-Tool
Googles Android Market hat erneut Schadsoftware verbreitet. Dieses Mal handelte es sich um Tools rund um das beliebte Spiel Angry Birds. Erneut erkannte Google die Schadsoftware nicht vor der Veröffentlichung.
Anfang Juni 2011 hat Google mindestens zehn Anwendungen von drei Anbietern aus dem Android Market entfernt, die alle Schadkomponenten enthalten haben, berichtet Xuxian Jiang von der North Carolina State University. Die Anwendungen gaben vor, neue Funktionen in dem beliebten Spiel Angry Birds freizuschalten. Damit wollten die Anbieter der Schadsoftware erreichen, dass sich möglichst viele Nutzer die vermeintlich nützlichen Anwendungen herunterladen.
Allerdings funktionierte keine der Anwendungen wie vom Anwender erwartet, berichtet Webroot. Dafür wurde ohne Wissen der Nutzer Schadsoftware auf dem Android-Gerät installiert. Auf wie vielen Geräten die Schadsoftware installiert wurde, ist nicht bekannt. Laut Jiang wurde Google über den Fund der Schadsoftware am 5. Juni 2011 informiert und hat dann die fraglichen Applikationen umgehend aus dem Android Market entfernt. Wie lange die Schadsoftware im Android Market verteilt wurde, ist nicht bekannt.
Wie üblich in solchen Fällen, gibt es auch dieses Mal zu dem Vorfall keinerlei Informationen von Google. In den zurückliegenden Wochen wurde wiederholt Schadsoftware über den Android Market verteilt. Seitdem hat sich Google nicht einmal öffentlich dazu geäußert. Es ist unklar, weshalb die Schadsoftware-Komponenten in keinem Fall vor der Einstellung der Anwendungen im Android Market bemerkt wurden.






tut es nicht, zumindest nicht dass ich wüsste, nutze windows aber auch nur im notfall...
... aber keine Informationen darüber, was diese "Schadsoftware" nun genau gemacht hat...
Ist schon richtig so: nur keine Aufmerksamkeit erregen, sonst platzt die Blase ;-)
Wie schon bei der Apple App gestern kann nur der User in der Verantwortung stehen was er...
Aha, ein Tool namens "Plankton" kommt raus und man weiss automatisch dass das...
Kommentieren