Patchday: Viele Sicherheitslücken in Windows und im Internet Explorer
Viele Sicherheitslücken in Windows, Office und im Internet Explorer (Bild: iStock Photo)

Patchday

Viele Sicherheitslücken in Windows und im Internet Explorer

Microsoft hat wie angekündigt 16 Patches veröffentlicht, um insgesamt 34 Sicherheitslecks zu beseitigen. Besonders viele Fehler betreffen die Windows-Plattform Office sowie den Internet Explorer.

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Microsoft hat zwei Patches für den Internet Explorer veröffentlicht. Während einer der Patches ein als gefährlich eingestuftes Sicherheitsleck im Internet Explorer 7 und 8 beseitigt, muss der zweite Patch für den Microsoft-Browser gleich elf Sicherheitslecks schließen.

Neun dieser elf Sicherheitslücken werden als gefährlich klassifiziert, weil Angreifer darüber beliebigen Programmcode einschleusen können. Die übrigen Sicherheitslöcher im Internet Explorer können zum Ausspähen vertraulicher Informationen missbraucht werden. Mit einem Patch für alle unterstützten Versionen des Internet Explorer sollen die elf Fehler korrigiert werden. Nach der Patcheinspielung trägt der aktuelle Internet Explorer die Versionsnummer 9.0.1.

Neun Updates für Windows

Mit insgesamt neun Patches korrigiert Microsoft zehn Sicherheitslecks in Windows. Im SMB-Client aller Windows-Versionen muss Microsoft ein kritisches Sicherheitsloch beseitigen, das von Angreifern zur Ausführung von Schadcode verwendet werden kann. Ebenfalls eine kritische Sicherheitslücke betrifft die OLE-Automatisierung aller Windows-Ausführungen.

Auch in den Windows-Kernelmodus-Treibern muss ein Sicherheitsleck beseitigt werden, über das Angreifer Schadcode ausführen können. Das gilt für Windows Vista, 7, Server 2008 und 2008 R2 für 64-Bit-Systeme. Auf den 64-Bit-Systemen von Windows XP und Server 2003 ist darüber nur eine Ausweitung der Rechte möglich. Die 32-Bit-Ausführungen von Windows enthalten den Fehler nicht.

Auch zwei Windows-Sicherheitslecks im Distributed File System können auf einigen Plattformen zur Codeausführung missbraucht werden. Das betrifft Windows XP sowie Windows Server 2003, während mit den übrigen Windows-Versionen eine Denial-of-Service-Attacke darüber möglich ist.

In allen Windows-Ausführungen wurde ein Sicherheitsleck zur Rechteausweitung entdeckt, das mit einem Patch korrigiert werden soll. Ebenfalls zur Erhöhung von Nutzerrechten eignet sich ein Fehler in der Webregistrierung von Active-Directory-Zertifikatsdiensten von Windows Server 2003, 2008 und 2008 R2.

Vier Wochen alter Sicherheitspatch für Office für Mac nachgereicht 

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