Techniker am Kabelschrank
Techniker am Kabelschrank (Bild: Deutsche Telekom)

Deutsche Telekom

Glasfasernetzausbau in weiterer Stadt beginnt

Die Telekom beginnt in Hannover mit dem Verlegen von 600 Kilometern Glasfaser bis ins Haus. Doch die Reaktionen der Hauseigentümer sind noch verhalten.

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Die Deutsche Telekom hat den Ausbau von Fiber-To-The-Home (FTTH) in Hannover begonnen. Das gab das Unternehmen bekannt. Hannover ist eine der bundesweit zehn ersten Glasfaser-Ausbaustädte der Telekom. Das Ausbaugebiet umfasst die zentrumsnahen Stadtteile Linden, Bult und Südstadt, erreicht werden 45.000 Haushalte. Die Kosten in zweistelliger Millionenhöhe übernimmt die Telekom.

"Die Telekom plant, über 600 Kilometer Glasfaser zu verlegen und rund 170 neue Netzverteiler aufzubauen", sagte Thomas Krieger, Leiter Technik Nordwest der Telekom, beim Spatenstich. Wo möglich, würden die Glasfaserkabel durch Leerrohre geführt, die Telekom werde aber auch neue Kabeltrassen bauen. Es würden schmale Gräben mit ungefähr 30 Zentimetern Breite und 60 Zentimetern Tiefe gezogen. Drei Firmen wurden mit den Bauarbeiten beauftragt, die jeweils ein Ausbaugebiet bearbeiten.

"Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht. Der Glasfaserausbau der Telekom ist für Hannover eine bedeutende Investition in die Infrastruktur der Stadt", sagte Oberbürgermeister Stephan Weil.

"Wenn wir ohnehin in den Straßen graben, ist es für uns kaum ein Mehraufwand, den Hausanschluss gleich mitzuerledigen", betonte Krieger. Doch die Reaktionen der Hausbesitzer lägen noch unter den Erwartungen. Immobilieneigentümer müssten sich bis zum 17. Juli 2011 für den Ausbau anmelden und einen Nutzungsvertrag für lichtwellenleiterbasierte Grundstücks- und Gebäudenetze unterzeichnen. Danach koste die FTTH-Anbindung mehrere hundert Euro, sagte Krieger.

Telekom-Chef René Obermann hatte im April 2011 die Zielvorgaben beim FTTH-Ausbau gesenkt. Schuld gab er der Regulierung und der mangelnde Nachfrage durch den Endkunden. In 602.000 Haushalten oder Gebäuden in Deutschland lag Ende 2010 Glasfaser. Doch nur 25 Prozent der Versorgten wollten oder konnten für FTTH/B auch zahlen.


geeky 09. Jun 2011

Ich nehme an das sind die Anschlussgebühren, das sieht bei Kabelnetzbetreibern genau so...

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