Power-CPU

IBM fertigt Prozessor für Wii U, AMD die GPU

E3

Wie schon bei den beiden vorherigen Konsolen treiben auch bei der Wii U Chips von AMD und IBM das nächste Nintendo-Produkt an. Einige Details verraten die Chiphersteller zu den Bausteinen schon.

Anzeige

Traditionell halten sich die Zulieferer von Konsolenhardware mit technischen Informationen zurück, weil die Hersteller der Spielmaschinen die Konkurrenz nicht zu früh aufschrecken wollen. IBM hat diesmal aber immerhin offiziell erklärt, dass in der Wii U eine CPU mit Power-Architektur stecken wird. Das war auch schon bei den Konsolen Wii und Gamecube von Nintendo der Fall.

Die Zahl der Kerne gibt IBM jedoch noch nicht preis. Bei der Wii hatte sich das Unternehmen als einziger der drei großen Anbieter für die damalige Konsolengeneration für eine Single-Core-CPU entschieden. Da Nintendo jedoch für die Wii U deutlich verbesserte Grafik verspricht, dürfte auch die Anzahl der Kerne dafür gesteigert werden. Anders als vielfach angenommen, braucht auch Grafik Rechenleistung der CPU, insbesondere, wenn Physik wie bei Nintendos Nature-Demo ins Spiel kommt.

IBM sagt immerhin noch, dass die CPU der Wii U mit Embedded DRAM in 45 Nanometern Strukturbreite gefertigt werden wird. Das ist zwar 2012, wenn die Konsole erscheinen soll, schon zwei Generationen hinter dem Stand der Technik - Intel will bis dahin 22-Nanometer-CPUs liefern -, für den Launch einer Konsole aber auch noch nicht veraltet. Das sehr kompakte Gehäuse des Wii-Nachfolgers deutet auf eine moderate Leistungsaufnahme hin. Hergestellt werden die CPUs in IBMs Chipfabrik in East Fishkill im US-Bundesstaat New York auf 300-Millimeter-Wafern. Bisher lieferte IBM 90 Millionen der auch "Broadway" genannten CPUs für die erste Wii aus.

Mehr Leistung ist auch von der GPU zu erwarten, da die Wii U, anders als ihr Vorgänger, HD-Auflösungen unterstützen soll. Wie AMD Golem.de sagte, wird auch die GPU der Wii U wieder von diesem Chiphersteller stammen. Es handelt sich um eine Spezialanfertigung nach Anforderungen von Nintendo, nicht um eine Ableitung eines aktuellen Radeon-Chips, teilte ein Sprecher von AMD mit. Weitere Details zur Strukturbreite und Leistungsfähigkeit der AMD-GPU für die Wii U behalten die Unternehmen aber bisher noch für sich.

Dass Nintendo sich bei den Bausteinen für die Wii U nicht für andere Hersteller oder Architekturen entschieden hat, dürfte neben langfristigen Geschäftsbeziehungen einen ganz praktischen Grund haben. Wie das Unternehmen erklärte, sind zumindest die Controller der Wii auch für das neue Modell nutzbar. Durch ähnliche Chiparchitekturen gilt das auch für die Wii-Spiele, die - anders als Gamecube-Spiele - auf der neuen Nintendo-Konsole laufen werden.


tilmank 12. Jun 2011

Natürlich nicht überall und längst nicht um alle - aber zu viele an zu vielen Orten. Bei...

Benutzername123 10. Jun 2011

ich dachte das ist im "für Profis" nicht nötig ^^ Und was ich von DX halte, nichts...

Esquilax 10. Jun 2011

Und ich würde sie eventuell aus Prinzip kaufen... ^^

ap (Golem.de) 09. Jun 2011

Diese inzwischen persönliche Auseinandersetzung wurde geschlossen.

Kommentieren




Anzeige
  1. PHP-Entwickler/-in
    Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe
  2. Business Analyst (m/w)
    DB HR Solutions GmbH, Eschborn
  3. Entwickler iOS / Android (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. Projektleiter Daten- und Prozessstandardisierung (m/w)
    WALTER AG, Tübingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Scanadu Scout

    Tricorder für 150 US-Dollar

  2. Steifes Kabel

    iPhone am Schwanenhals

  3. Need for Speed Rivals

    Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

  4. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  5. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  6. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  7. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  8. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  9. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet

  10. Atari

    Rollercoaster Tycoon ab 3,5 Millionen US-Dollar im Angebot



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Seattle Campus: Amazon baut sich einen Wald in riesigen Glaskugeln
Seattle Campus
Amazon baut sich einen Wald in riesigen Glaskugeln

Nach einem Entwurf des Architekturbüros NBBJ will Amazon eine extravagante neue Konzernzentrale bestehend aus drei riesigen Gewächshauskugeln und Bürohochhäusern errichten.

  1. Amazon Coins Amazon bringt virtuelle Währung auf Kindle Fire
  2. Cloud Drive Photos Amazon schickt Fotos auf dem iPhone in die Cloud
  3. Quartalsbericht Amazon gibt 3,2 Milliarden Dollar für Lager und Filme aus

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Engine: Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen
Engine
Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen

Hobbyentwickler und kleine Studios können mit der Unity-Engine ab sofort kostenlos für Android und iOS produzieren. Etwas später sollen auch die Werkzeuge für Windows 8, Blackberry und weitere mobile Plattformen verfügbar sein.

  1. Eve VR ausprobiert Freie Sicht im Cockpit von Eve Online
  2. Test Ubuntu 13.04 Raring Ringtail geht's langsam an
  3. Unity Hat Adobe das Interesse an Flash verloren?

Zum Artikel