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Eric Corley auf der Linuxworld 2000 in New York City
Eric Corley auf der Linuxworld 2000 in New York City (Bild: Wikimedia Commons / Bhankins)

Eric Corley

Ein Viertel aller Hacker arbeitet für das FBI

Eric Corley auf der Linuxworld 2000 in New York City
Eric Corley auf der Linuxworld 2000 in New York City (Bild: Wikimedia Commons / Bhankins)

Eric Corley vom Hackermagazin 2600 sieht die US-Szene der Hacker und Cyberkriminellen fest im Griff des FBI. Jeder Vierte stehe bereits auf der Gehaltsliste der Bundespolizei.

Ein Viertel aller Hacker und Cyberkriminellen arbeitet als Informant für das FBI oder den Secret Service, berichtet der britische Guardian unter Berufung auf Eric Corley, den Herausgeber des Hackermagazins 2600. "Durch die harten Strafen und die relative Unerfahrenheit mit dem Gesetz sind viele Hacker sehr anfällig für Einschüchterungen", sagte Corley dem Guardian.

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Durch die starke Unterwanderung herrsche Paranoia und Misstrauen in der Szene. In einigen Fällen würden viel genutzte illegale Foren, in denen Cyberkriminelle mit gestohlene Identitäten und Kreditkartendaten handeln, von FBI-Maulwürfen selbst betrieben. In anderen Fällen brächten Undercover-Agenten, die sich selbst als Kreditkartendatendiebe ausgeben, Dutzende Menschen ins Gefängnis, erklärte Corley. Auch John Young, der Betreiber der Whistleblower-Plattform Cryptome, geht davon aus, dass die Hackerszene stark von staatlichen Informanten unterwandert ist.

Auch das Aktivistenkollektiv Anonymous sei durch FBI und Secret Service bereits stark unter Druck geraten. Der Journalist Barrett Brown, der als Sprecher von Anonymous agiert hatte, sagte der Zeitung. "Das FBI ist immer gegenwärtig. Sie beobachten immer, sind immer in den Chatrooms. Du weißt nie, wer ein Spitzel ist und wer nicht, und insofern ist man verwundbar".

Ende Mai 2011 waren Pläne bekanntgeworden, nach denen das US-Verteidigungsministerium Angriffe über das Internet aus dem Ausland künftig mit konventionellen Militärschlägen beantworten will. Nach der neuen US-Cyberstrategie könne auch ein Angriff auf Computersysteme des Landes oder Cybersabotage als kriegerischer Akt betrachtet werden. "Wenn ihr unser Stromnetz lahmlegt, dann feuern wir vielleicht eine Rakete auf eure Industrieanlagen ab", sagte ein US-Offizier.


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nf1n1ty 27. Jun 2011

Wie es aussieht, wird es ja wohl eher ein Mormone, eine noch verrücktere Frau oder...

Lokster2k 09. Jun 2011

Naja, der Täter macht sich sicherlich strafbar, aber frag mal Deine Versicherung, ob die...

dabbes 08. Jun 2011

Mich nicht im geringsten. Die USA geben Unsummen für Rüstung aus, dazu gehört auch...



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