Kompromittiert: 1,2 Millionen Datensätze bei Neckermann gehackt
Hauptsitz der Versandhändlers (Bild: Neckermann)

Kompromittiert

1,2 Millionen Datensätze bei Neckermann gehackt

Die Teilnehmer eines Gewinnspiels bei Neckermann müssen künftig mit betrügerischen E-Mails rechnen. Das Versandunternehmen erklärte lapidar: "Hacker-Angriffe kommen im Internetzeitalter weltweit zunehmend häufiger vor."

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Eine Datenbank von Neckermann.de ist erfolgreich angegriffen worden. Betroffen sind 1,2 Millionen Gewinnspielteilnehmer vorwiegend aus Deutschland, deren Angaben zu Vorname, Name und E-Mail-Adresse kompromittiert wurden, gab der Onlineshopbetreiber am 31. Mai 2011 bekannt. "Das Gewinnspiel ist im Web gelaufen und richtete sich nicht nur an bestehende Neckerman-Kunden", sagte eine Unternehmenssprecherin Golem.de. Weitere Angaben als Name und E-Mail-Adresse seien bei dem Spiel nicht abgefragt worden, erklärte sie.

Der Onlineshop Neckermann.de sei nicht betroffen gewesen. Eine Sicherheitsanalyse des Angriffs habe ergeben, dass keine weiteren personenbezogenen Daten entwendet worden seien. Der Angriff ereignete sich in einem Nebensystem, erklärte der Betreiber.

Die Sicherheit des angegriffenen Servers sei wiederhergestellt und zusätzlich verstärkt worden, erklärte das Unternehmen. Obwohl der Angriff bereits am 26. Mai 2011 bekanntwurde, erhielten die betroffenen Gewinnspielteilnehmer erst am 31. Mai 2011 eine Benachrichtigung und eine Warnung vor unerwünschten E-Mails. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch Sie in Folge des Hacker-Angriffs unerwünschte Werbe-E-Mails ('Spam') erhalten", hieß es in dem Rundschreiben an die Betroffenen.

"Hacker-Angriffe kommen im Internetzeitalter weltweit zunehmend häufiger vor. Sie richten sich gegen zahlreiche Unternehmen unterschiedlichster Branchen", erklärte Neckermann lediglich. Das Unternehmen habe Strafanzeige gegen unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gestellt. Auch die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde sei über den Angriff informiert worden.


Lokster2k 01. Jun 2011

Ah ja genau...der Punkt den Du übersiehst, ist, dass Hacker keine Werbung machen und...

Lokster2k 01. Jun 2011

Und über wen schimpft man, wenn einem niemand besseres einfällt, da man sich ja an den...

Cheffe 01. Jun 2011

Ach "1,2 Millionen Datensätze" ist doch mittlerweile Standard... Richtig interessant...

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