Dismounted Soldier Training System
Dismounted Soldier Training System (Bild: Intelligent Decisions)

Intelligent Decisions

Das Army-Holodeck auf Cryengine-Basis

Der Soldat steht in einem Simulator - aber für ihn sieht es aus, als ob er gerade an einem Kampfeinsatz teilnimmt: Für 57 Millionen US-Dollar baut eine US-Firma eine virtuelle Trainingsumgebung. Teile der Software stammen vom deutschen Spielentwickler Crytek.

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Sie stehen auf einer etwa drei mal drei Meter großen Fläche und tragen neben Kampfausrüstung und Waffen einen Virtual-Reality-Helm sowie Kopfhörer. Trotzdem sollen die Soldaten den Eindruck haben, sich mit Kameraden mitten in einem Kampfeinsatz zu befinden. Sie können Fußspuren verfolgen, müssen auf Wind und Wetter achten - und auch darauf, was der Gesichtsausdruck anderer Personen bedeuten könnte und welche Auswirkungen er hat. Über diese Möglichkeiten verfügt ein Trainingssimulator, den die aus Ashburn, Virginia, stammende Rüstungsfirma Intelligent Decisions für rund 57 Millionen US-Dollar im Auftrag der US-Army entwickelt.

Für die Grafik und die Physikeffekte von Hubschraubern, Flugzeugen und Bodenvehikeln sorgt das Frankfurter Entwicklerstudio Crytek, das zuletzt den Egoshooter Crysis 2 entwickelt hat. Dessen Cryengine kommt auch im "Dismounted Soldier Training System" zum Einsatz - wenn auch stark modifiziert. Für Crytek ist es nicht der erste Auftrag dieser Art: Das Unternehmen spricht zwar nur selten darüber, aber es verdient sein Geld schon länger auch mit der Entwicklung von Simulationsprogrammen für militärische Zwecke.

  • Die Virtual-Reality-Ausrüstung der Soldaten
  • Übersichtsskizze des Dismounted Soldier Training Systems
  • Dismounted Soldier Training System
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  • Dismounted Soldier Training System
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  • Dismounted Soldier Training System
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  • Dismounted Soldier Training System
Die Virtual-Reality-Ausrüstung der Soldaten

Das System von Intelligent Decisions soll transportabel sein und nach rund vier Stunden Aufbauzeit so gut wie überall in der Welt funktionieren. Laut dem Unternehmen gibt es grundsätzlich fünf Arten von Missionen, die sich trainieren lassen. Neben klassischen Kampfeinsätzen sollen dazu auch Friedensmissionen und begrenzte Interventionen gehören. Die Soldaten sollen den Gebrauch ihrer Ausrüstung üben können, aber auch koordiniertes Vorgehen und Kampftaktiken. Nach dem Training sollen sich so gut wie alle Aspekte der virtuellen Kämpfe auswerten und analysieren lassen. Bis Januar 2012 soll die US-Army rund 100 Systeme erhalten.


CruZer 13. Okt 2011

Siehe oben. *SCNR*

elgooG 01. Jun 2011

xD

lanzer 31. Mai 2011

In diesem Licht finde ich es gut das der Freistaat Bayern einer subventionierung Crytek's...

Flying Circus 31. Mai 2011

Frieden schaffen mit vielen Waffen. Das hat bekanntlich schon immer ganz toll funktioniert.

9life-Moderator 30. Mai 2011

Siehe Betreffzeile.

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