Lockheed Martin F-35 Lightning II: erneut Ziel von Crackern?
Lockheed Martin F-35 Lightning II: erneut Ziel von Crackern? (Bild: Lockheed Martin)

Cyberattacke

Angreifer dringen in Computer von Lockheed Martin ein

Der US-Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Lockheed Martin hat einen Angriff auf seine Computersysteme festgestellt. Der soll mit dem Datendiebstahl beim US-Sicherheitsunternehmen RSA in Zusammenhang stehen.

Anzeige

Cyberattacke auf Lockheed Martin: Unbekannte sollen in die Computersysteme des US-Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns eingedrungen sein. Die Sicherheitslücke könnte mit dem Datendiebstahl beim US-Sicherheitsunternehmen RSA vor einigen Monaten zusammenhängen, berichtet die New York Times.

Kein Kommentar

Am vergangenen Wochenende habe ein Unbekannter versucht, sich Zugang zum Computersystem von Lockheed zu verschaffen, erfuhr die Zeitung von Informanten aus der Rüstungsindustrie, die namentlich nicht genannt werden wollten. Lockheed selbst wollte sich dazu ebenso wenig äußern wie RSA.

Lockheed setzt das Authentifizierungssystem SecurID von RSA ein. RSA hatte im März bekanntgegeben, dass bei einem Angriff auf das Unternehmen auch SecurID betroffen war. Die Nutzer des Systems erhalten einen sogenannten Token, ein kleines Gerät, das minütlich einen Zahlencode generiert. Mit diesem und einem zusätzlichen Passwort erhält der Nutzer Zugang zu einem Computersystem.

Neue SecurID-Tokens und Passwörter

Lockheed sperrte daraufhin den Zugriff auf seine Computer von außen und hat neue SecurID-Tokens und Passwörter an die Mitarbeiter ausgegeben. Sollte das Sicherheitsproblem des Unternehmens auf den Datendiebstahl bei RSA zurückzuführen sein, wäre es die erste Folge, die bekannt wird.

Lockheed ist unter anderem am Joint-Strike-Fighter-Projekt beteiligt, das als das teuerste und aufwendigste Waffenprogramm der USA gilt. 2009 wurde entdeckt, dass Unbekannte in die Computersysteme des Projekts eingedrungen waren. Dabei hatten sie mehrere Terabyte an Daten über das Mehrzweckkampfflugzeug Lockheed Martin F-35 Lightning II gestohlen.


Wenke 30. Mai 2011

In Deutschland gehen US Firmen einfach los kopieren dreist Baupläne und klagen den...

Abseus 29. Mai 2011

ja die horten das war schon nen geiles teil für damalige verhältnisse. und selbst die...

tomatende2001 29. Mai 2011

Naja, die Technologie ist nun schon ein paar Jährchen für jedermann bekannt und auch die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Experte IT-Service Design (m/w)
    HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  2. Teamleiter (m/w) Applikationen und Systembetrieb SAP IS-U
    LAS GmbH, Leipzig
  3. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  4. IT-Consultant Mobile Applications (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bundesregierung

    Klimaziele wegen mangelnder Elektroautoförderung in Gefahr

  2. Flugsicherheitsbehörde

    Lieferdrohnen benötigen Piloten mit Fluglizenz

  3. Gift Trading

    Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele

  4. Fluggastdaten

    EuGH soll PNR-Abkommen mit Kanada prüfen

  5. LLGO

    Go-Compiler auf Basis von LLVM

  6. Operation Eikonal

    Regierung schüchtert Ausschuss mit extremem Geheimschutz ein

  7. Creative Commons

    Deutschlandradio darf CC-BY-NC-Bild nutzen

  8. Vodafone All-in-One

    Bündelangebot mit LTE, 100 MBit/s und TV für 60 Euro

  9. Wemo

    Belkin verkauft LED-Lampen mit Internetanschluss

  10. Chipfertigung

    7-Nanometer-Technik arbeitet mit EUV-Lithografie



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Core M-5Y70 im Test: Vom Turbo zur Vollbremsung
Core M-5Y70 im Test
Vom Turbo zur Vollbremsung
  1. Benchmark Apple und Nvidia schlagen manchmal Intels Core M
  2. Prozessor Schnellster Core M erreicht bis zu 2,9 GHz
  3. Die-Analyse Intels Core M besteht aus 13 Schichten

Android 5.0: Lollipop läuft schneller ohne Dalvik und länger mit Volta
Android 5.0
Lollipop läuft schneller ohne Dalvik und länger mit Volta
  1. Android 5.0 Root für Lollipop ohne neuen Kernel
  2. Lollipop Android 5.0 für deutsche Nexus-Geräte ist da
  3. SE Android In Lollipop wird das Rooten schwer

Yoga 3 Pro Convertible im Test: Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
Yoga 3 Pro Convertible im Test
Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
  1. HP Omen 15 Beleuchtetes Gaming-Ultrabook mit ungewöhnlicher Kühlung
  2. Weniger Consumer-Notebooks Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab
  3. Asus Zenbook UX305 Das flachste Ultrabook mit QHD-Display

    •  / 
    Zum Artikel