Cloud Computing

Libcloud wird Apache-Projekt

Die Apache Software Foundation hat die Libcloud in den Status eines Apache-Top-Level-Projekts erhoben. Dabei handelt es sich um eine anbieterneutrale Client-Bibliothek, die ein einheitliches API unter anderem für Amazon EC2, Eucalyptus, IBM Cloud und Rackspace Cloud bietet.

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Apache Libcloud ist eine freie Python-Bibliothek, die ein providerunabhängiges API für mittlerweile mehr als 20 Cloud-Provider anbietet, darunter Amazon EC2, Rackspace Cloud, Eucalyptus, Opennebula, Openstack, Gogrid und Linode.

Die Ernennung zum Apache-Top-Level-Projekt soll zum Ausdruck bringen, dass sowohl das Produkt Libcloud als auch die dahinterstehende Community einen hohen Reifegrad erreichen und den auf Konsens ausgelegten Prinzipien der Apache Software Foundation folgen. Seit November 2009 war Libcloud bei Apache als Inkubator-Projekt geführt worden.

Unterstützte Libcloud anfangs nur eine überschaubare Zahl von Providern zum Teil mit eingeschränktem Funktionsumfang, hat sich die Zahl der unterstützten Cloud-Anbieter sowie der jeweils verfügbare Funktionsumfang bis heute deutlich gesteigert. Das Ziel des Projekts besteht darin, Lock-in-Effekte beim Cloud Computing zu reduzieren. Denn mit Libcloud lassen sich Verwaltungswerkzeuge für eigene Projekte aufsetzen, die unabhängig vom verwendeten Provider funktionieren.

Die in Python geschriebene Libcloud hat ihren Ursprung beim Cloud-Computing-Spezialisten Cloudkick, der auf Basis der Libcloud einheitliche Monitoring- und Alert-Dienste für unterschiedliche Cloud-Provider anbietet. Zudem ist es über den Dienst möglich, Betriebsdaten der eigenen Cloud-Server über mehrere Anbieter hinweg grafisch darzustellen und bei Erreichen individueller Limits Alarmmeldungen zu versenden, auch per SMS.

Wie alle Apache-Projekte steht auch die Libcloud unter der Apache Software License v2.0.


chrulri 26. Mai 2011

Damit wäre es also möglich ein und dieselbe Cloudapplikation auf verschiedenen...

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