Petition: Wikipedia soll Weltkulturerbe werden
Wikipedia-Startseite (Bild: Screenshot)

Petition

Wikipedia soll Weltkulturerbe werden

Über eine Petition will die Wikipedia die Unesco dazu bringen, die Onlineenzyklopädie in das Weltkulturerbe aufzunehmen. Die Idee dazu ist in Deutschland entstanden.

Anzeige

Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (Unesco), die für Kultur und Bildung zuständige Organisation der Vereinten Nationen, soll die Onlineenzyklopädie Wikipedia in die Liste des Weltkulturerbes aufnehmen. Um das zu erreichen, haben die Wikipedianer eine Onlinepetition ins Leben gerufen.

Idee aus Deutschland

Die Idee kam von Wikimedia Deutschland, der deutschen Sektion der Wikimedia Foundation, die die Onlineenzyklopädie betreibt. Im März hatte Wikimedia Deutschland die Idee auf einer internationalen Konferenz der Wikipedianer vorgestellt, wo sie angenommen wurde.

Die Onlineenzyklopädie feiert 2011 ihr zehnjähriges Bestehen. Gestartet war sie aus der Idee heraus, "das gesamte Wissen der Menschheit jedem frei zugänglich" zu machen. Daraus habe sich "die größte Wissenssammlung der Menschheitsgeschichte entwickelt". Damit sei die Wikipedia "Vorreiter eines Kulturwandels, denn Wikipedia habe die uralte Tradition des Austauschs von Wissen in das neue, digitale Zeitalter überführt. So ist ein in der Kulturgeschichte bisher einzigartiger Ort des Wissensaustauschs entstanden", begründen die Initiatoren ihren Plan, die Wikipedia in das Weltkulturerbe aufnehmen zu lassen.

Immaterielles Kulturerbe

Die Unesco unterhält nicht nur Listen für Baudenkmäler wie den Aachener Dom und die Chinesische Mauer oder für Naturdenkmäler wie das Wattenmeer. Es gibt auch eine Liste mit immateriellen Kulturgütern. Dazu gehören beispielsweise der Tango, die französische Küche oder der traditionelle mongolische Obertongesang.

Die Wikipedia gibt es derzeit in 279 Sprachen mit insgesamt über 18 Millionen Artikeln. Die größte ist die englische Ausgabe mit über 3,6 Millionen Einträgen, gefolgt von der deutschen mit über 1,2 Millionen und der französischen mit 1,1 Millionen Einträgen.


Martin Thoma 10. Jul 2011

Ja, aber ich denke nicht, dass Wikipedia das nötig hat. Ich habe mal einen Blog-Artikel...

Charles Marlow 24. Mai 2011

Als abschreckendes Beispiel.

Kommentieren



Anzeige

  1. Prozessingenieur Requirements Management (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Specialist Informationsschutz (m/w)
    BASF SE, Ludwigshafen
  3. Assistant Vice President, Product Services Analyst (m/w)
    Markit Indices, Frankfurt
  4. Traineeprogramme und Junior-Stellen bei Coca Cola, L'Oréal, Procter und Gamble u.v.m.
    access KellyOCG GmbH, Frankfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spielebranche

    Crytek verkauft Homefront mitsamt Studio an Koch Media

  2. Anonymisierung

    Projekt bestätigt Angriff auf Tors Hidden Services

  3. Amazon

    Marketplace-Händler verliert Klage gegen schlechte Bewertung

  4. Groupon

    Gnome und die Tücken das Markenrechts

  5. Secusmart/Blackberry

    Krypto-Handys mit vielen Fragezeichen

  6. Selbsttötung

    Wieder ein toter Arbeiter bei Foxconn

  7. Linux

    Opensuse Factory wird Rolling-Release-Distribution

  8. Bau-Simulator 2015

    Schwere Maschinen am PC

  9. Gericht

    Kim Dotcom muss Filmindustrie sein Vermögen offenlegen

  10. Smartphone-Markt wächst

    Samsung verkauft weniger Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

    •  / 
    Zum Artikel