Abo
  • Services:
Anzeige
Jürg Leuthold am Oszilloskop
Jürg Leuthold am Oszilloskop (Bild: Kit, Gabi Zachmann)

KIT Karlsruhe

Datenübertragung mit 26 Terabit pro Sekunde

Jürg Leuthold am Oszilloskop
Jürg Leuthold am Oszilloskop (Bild: Kit, Gabi Zachmann)

Mit nur einem Laser haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eine Übertragungsrate von 26 Terabit pro Sekunde erreicht. Zum Einsatz kam dabei eine neuartige optische Komprimierung.

Die nach eigenen Angaben bisher schnellste Übertragung von Daten mit nur einer Lichtquelle haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in ihren Labors vorgenommen. Dabei wurde eine Datenrate von 26 Terabit pro Sekunde erreicht. Die hohe Geschwindigkeit, die laut der Wissenschaftler einen Weltrekord darstellt, wurde vor allem durch ein geschicktes Codierungsverfahren ermöglicht.

Anzeige

Wie der Leiter des Experiments, Professor Jürg Leuthold, Golem.de sagte, werden dabei gleichzeitig 325 Kanäle mit dem im Mobilfunk üblichen Verfahren OFDM genutzt. Der aufwendigste Teil der Codierung, die schnelle Fourier-Transformation (FFT), wird dabei auf optischem Weg umgesetzt - wie das genau funktioniert, wollte Leuthold nicht erklären.

  • Das Team des KIT rund um Professor Leuthold (Bild: KIT, Gabi Zachmann)
Das Team des KIT rund um Professor Leuthold (Bild: KIT, Gabi Zachmann)

Der Forscher führte jedoch aus, dass es sich um eine "extrem einfache Umsetzung" handele, die sich auch nur bei so hohen Geschwindigkeiten lohnt. Für die 325 Kanäle hat man sich laut Leuthold entschieden, weil sich daraus 80 GBit/s je Kanal ergeben: "Das können sie gerade eben noch so elektrisch rechnen", meinte der Professor.

80 GBit/s erreichen auch moderne Netzwerkprozessoren, teils mit Kanalbündelung. Ziel des Versuchs war es auch, außer der optischen Berechnung an den Start- und Endpunkten der Verbindung, möglichst Serienbausteine zu verwenden. Neben der hohen Geschwindigkeit soll das Verfahren auch sehr energieeffizient sein, weil mit der FFT der aufwendigste Rechenschritt optisch abgewickelt wird.

Neben dem Karlsruher Institut waren an der Arbeit auch Wissenschaftler der britischen Universität in Southhampton sowie die Firmen Agilent, Micram und Time-Bandit beteiligt. Die Forscher haben ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Photonics veröffentlicht.


eye home zur Startseite
Darksnow 25. Mai 2011

Hallo erst einmal, geht es hier um Romane oder um Kommunikationslaser? Ich bin durch...

tilmank 24. Mai 2011

Wohl wahr, dafür bräuchte ich schließlich ein 56k-Modem ;-) Mitten in der Großstadt habe...

~jaja~ 24. Mai 2011

So viele Pornos schaut kein Mensch. ;-)

der_wahre_hannes 24. Mai 2011

Super, weiter so! Und ich hab mich schon gefreut, als ich zu Hause VDSL 25 bekommen habe...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PROJECT Immobilien GmbH, Nürnberg
  2. GIGATRONIK München GmbH, München
  3. ITC-Engineering GmbH & Co. KG, Stuttgart
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Stuttgart, Sindelfingen, Neu-Ulm, Ulm


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,90€ (Vergleichspreis: 62,90€)
  2. 59,90€ (Vergleichspreis: 71,30€)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  2. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  3. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  4. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  5. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  6. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  7. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones

  8. Fenix Chronos

    Garmins neue Sport-Smartwatch kostet ab 1.000 Euro

  9. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  10. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: Was? Kann doch gar nicht sein.

    Sicaine | 19:09

  2. Re: Handzeichen ist trotzdem Pflicht

    sebastian4699 | 19:07

  3. Re: In der Firma nutzen wir Thunderbird...

    throgh | 19:06

  4. Re: Ockhams Rasiermesser

    docfeelgood | 19:05

  5. Re: Ich will das konservatie MS zurück

    throgh | 19:04


  1. 15:33

  2. 15:17

  3. 14:29

  4. 12:57

  5. 12:30

  6. 12:01

  7. 11:57

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel