Smartphonemarkt

Android und Symbian vorne, Windows Phone 7 abgeschlagen

Android und Symbian dominieren auch im ersten Quartal 2011 den weltweiten Smartphonemarkt. Symbian musste aber Marktanteile an Android abgeben. Windows Phone 7 interessiert weiterhin nur wenige.

Anzeige

Die Platzverteilung im weltweiten Smartphonemarkt hat sich laut Gartner im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert. Android und Symbian führen den Markt an, danach folgen iOS sowie Blackberry OS mit Windows Phone 7 zusammen mit Windows Mobile als letzte.

Googles Android legte im Vergleich zum Vorquartal erneut zu und steigerte den Marktanteil mit 36,3 Millionen Smartphones von 32,9 Prozent auf 36 Prozent. Noch vor einem Jahr lag der Android-Marktanteil noch bei knapp unter 10 Prozent. Symbians Marktanteil sank hingegen und liegt nur noch bei 27,4 Prozent bei 27,6 Millionen verkauften Geräten. Im Vorquartal waren es noch 30,6 Prozent und im Vorjahr sogar 44,2 Prozent.

Smartphone-PlattformVerkaufte SmartphonesMarktanteil
1. Android36,3 Millionen36 Prozent
2. Symbian27,6 Millionen27,4 Prozent
3. iOS16,9 Millionen16,8 Prozent
4. Blackberry13 Millionen12,9 Prozent
5. Windows Mobile2,1 Millionen2 Prozent
6. Windows Phone 71,6 Millionen1,6 Prozent
Smartphone-Plattformen im ersten Quartal 2011

Im Vergleich zum Vorquartal legte Apples iOS beim Marktanteil geringfügig zu. Statt 16 Prozent sind es nun 16,8 Prozent, was 16,9 Millionen verkaufter iPhones entspricht. Vor einem Jahr waren es 15,3 Prozent. Damit scheint sich der Marktanteil von iOS auf diese Werte zu stabilisieren. Bei Blackberry OS zeigt der Trend wie bei Symbian weiter nach unten. Vor einem Jahr lag der Marktanteil von Blackberry OS noch bei 19,7 Prozent, nun sind es mit 13 Millionen Blackberry-Smartphones nur noch 12,9 Prozent. Bereits im Vorquartal war der Marktanteil auf 14,4 Prozent abgesackt.

Wie auch im Vorquartal belegt Microsofts Smartphone-Plattform Windows Phone 7 den letzten Platz bei der Smartphone-Verteilung. 1,6 Millionen Geräte mit Windows Phone 7 wurden auf dem Weltmarkt im ersten Quartal 2011 verkauft, was einem Marktanteil von rund 1,6 Prozent entspricht. Damit wird Microsofts neue Smartphone-Plattform schlechter vom Markt angenommen als die alte. Denn im gleichen Zeitraum wurden noch 2,1 Millionen Smartphones mit Windows Mobile verkauft, so dass diese Plattform auf einen Anteil von rund zwei Prozent kommt.

Insgesamt wurden im ersten Quartal 2011 laut Gartner 100,8 Millionen Smartphones verkauft. Noch ein Jahr zuvor wurden 54,5 Millionen solcher Geräte abgesetzt.


oSu. 21. Mai 2011

Und die Besitzer von brauchbaren Smartphones nehmen einfach 3-4 Akkus mit die deutlich...

harrycaine 20. Mai 2011

Es gibt ja eine Marktstudie, die sieht WP7 bei 20% in 3..4 Jahren. Da wird wohl einfach...

Der Kommunist 20. Mai 2011

Sehe ich ganz genauso. Deswegen habe ich auch an werbefinanzierten Apps nur das...

Der_fromme_Blork 20. Mai 2011

Das ist so, muss aber nicht so bleiben. Ich erinnere noch an das erst iPhone: Apples...

Kommentieren




Anzeige
  1. Junior-Produktmanager (m/w)
    Franzis Verlag GmbH, Haar bei München
  2. Data Mining Analyst - Customer Marketing (m/w)
    zooplus AG, München
  3. Testingenieur (m/w) für Hard- und Software für den 3D-Laser Scanner
    FARO Europe GmbH & Co. KG, Korntal-Münchingen
  4. Softwareingenieur Testsysteme Automobil (m/w)
    über HSH+S Management und Personalberatung GmbH, Räume Köln, Bonn, Aachen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Facebooks Regeln

    Fleischwunde ja, aber bloß keine Brüste

  2. Test PS Vita und Spiele

    Totgeburt oder Ausstattungswunder?

  3. Mobile App

    Betrüger bucht bundesweit von 85.000 Konten ab

  4. iCloud

    Apple baut Rechenzentrum neben Facebook

  5. Flightgear 2.6.0

    Open-Source-Flugsimulator mit verbesserter KI


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 155 | letzter Beitrag 08:51 Uhr

  2. Kommentare: 123 | letzter Beitrag 09:34 Uhr

  3. Kommentare: 106 | letzter Beitrag 22.02. 16:07

  4. Kommentare: 104 | letzter Beitrag 22.02. 21:46

  5. Kommentare: 79 | letzter Beitrag 22.02. 10:28

Mehr


  1. Linksys Entertainment Bridge WES610N

    WLAN für Fernseher, Konsolen und Mediaplayer

  2. Onlive Desktop Plus

    Der schnellste Browser fürs iPad kann auch Flash

  3. Nike

    Basketballschuhe messen Sprunghöhe

  4. Mozilla Firefox

    Add-on Builder 1.0 und Add-on SDK 1.5 veröffentlicht

  5. Packprogramm

    Winzip für Windows mit Cloud-Anbindung

  6. Patent

    Canon könnte an spiegellosem Kamerasystem arbeiten

  7. Patente

    Microsoft legt gegen Motorola Beschwerde bei EU ein

  8. Prozessoren

    AMDs Piledriver mit neuem Taktgeber kommt über 4 GHz

  9. Facebooks Regeln

    Fleischwunde ja, aber bloß keine Brüste

  10. Flightgear 2.6.0

    Open-Source-Flugsimulator mit verbesserter KI



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Superkleber: Geckskin haftet wie ein Gecko
Superkleber
Geckskin haftet wie ein Gecko

Haftet super, lässt sich leicht entfernen und hinterlässt keine Spuren: US-Wissenschaftler haben möglicherweise den Superklebstoff der Zukunft entwickelt. Vorbild war der Fuß eines Geckos.

  1. Lidar Laserbilder zeigen Auswirkungen eines Erdbebens
  2. Wearables Die Textilfaser wird zum Stromspeicher
  3. Forschung Daten mit Hitze schneller speichern

Chinesischer Forschungschip: 16-Core-CPU mit Message Passing
Chinesischer Forschungschip
16-Core-CPU mit Message Passing

Auf der Fachkonferenz ISSCC haben chinesische Forscher einen RISC-Prozessor mit 16 Kernen vorgestellt. Statt mit herkömmlicher Speicherverwaltung arbeitet das Design mit Message Passing, das per Hardware gesteuert wird. Ziel sind effizientere Supercomputer.

  1. Transactional Memory Intels Haswell kommt 2013 mit neuer Speicherverwaltung
  2. Roadmap AMD will mehr SoCs statt immer mehr Kerne
  3. Sieben neue CPUs Kleiner Leistungsschub bei Intel

EuGH: Acta soll vor den europäischen Gerichtshof
EuGH
Acta soll vor den europäischen Gerichtshof

Die EU-Kommission legt Acta dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vor. Bis zu einer Entscheidung ist die Ratifizierung damit offenbar ausgesetzt.

  1. Alexander Alvaro "Die Acta-Verhandlungen waren desaströs"
  2. Acta ARD, ZDF und Gema fordern Acta-Unterzeichnung
  3. Geheimprotokoll Acta-Verweigerer erzürnen EU-Kommission

Zum Artikel