Android-Roboter
Android-Roboter (Bild: Google)

Sicherheitsgefahr

Google korrigiert Fehler für alle Android-Nutzer

Google hat mit der Einspielung eines Updates auf Serverseite begonnen, um eine Sicherheitsgefahr bei der Android-Nutzung zu umgehen. Damit sollen mehr Android-Daten künftig verschlüsselt übertragen werden.

Anzeige

Google will bis Ende der Woche auf Serverseite einen Patch einspielen, um den Datenzugriff mit Android-Geräten abzusichern. Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass die Android-Anwendungen Kalender, Adressbuch und Picasa Authentifizierungs-Token immer unverschlüsselt übertragen. Diesen Fehler hatte Google zumindest für den Kalender und das Adressbuch bereits in Android 2.3.4 korrigiert, ohne die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

Damit gab es für weit über 90 Prozent der betroffenen Anwender keine Fehlerkorrektur, denn auf den meisten am Markt befindlichen Android-Geräten läuft noch keine Gingerbread-Version. Und Android erlaubt es nicht, einzelne Sicherheitspatches einzuspielen, ohne ein Update der Firmware vorzunehmen. Damit hätte es noch mehrere Monate dauern können, bis vielleicht die Hälfte der Geräte mit dem Update versorgt wäre.

Vermutlich war es der öffentliche Druck, der Google zum Umschwenken bewogen hat, so dass der Fehler nun auf Serverseite behoben wird. Nach einem Bericht von All Things Digital läuft die Patcheinspielung bereits. Eine offizielle Mitteilung von Google gibt es dazu allerdings nicht.

Die Patcheinspielung soll bis Ende der Woche abgeschlossen sein. Dann werden die Authentifizierungs-Token der Android-Anwendungen Kalender, Adressbuch und Picasa künftig verschlüsselt übertragen. Damit wird es Angreifern erschwert, diese Daten auszulesen, wenn sie ein offenes WLAN nutzen.


kevla 20. Mai 2011

zumal im artikel steht, dass auch picasa die daten mit dem update verschlüsselt sendet...

Auf_zum_Atom 19. Mai 2011

Ohne die genaue Funktionsweise der Programme (sowohl App und Server) zu kennen ist es mü...

Daraku 19. Mai 2011

Ich frag mich immer noch wieso nicht die Daten direkt von Anfang an verschlüsselt...

Kommentieren



Anzeige

  1. Scientific Programmer (m/w)
    CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences, Vienna (Austria)
  2. Informatiker (m/w)
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  3. Architect Cloud Platform / IaaS (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. Projektverantwortlicher (m/w) Diagnose / Service-Funktionen von Lokomotiven
    Siemens AG, Erlangen

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. TOPSELLER: Crysis 3 Origin-Code
    4,99€
  2. Battlefield Hardline
    53,99€ USK 18
  3. The Order: 1886 (uncut) Steelbook - [PlayStation 4]
    64,95€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Apple-Patent

    Smartphone-Kamera mit drei Sensoren

  2. Taxi-Dienst

    Uber plant neuen Dienst für Deutschland

  3. Pilotprojekt

    DHL-Paketkasten kommt in Mehrfamilienhäuser

  4. Technical Preview

    Windows 10 erscheint in Kürze für weitere Smartphones

  5. Freie Bürosoftware

    Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

  6. Smartwatch

    Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar

  7. Manfrotto

    Winziges LED-Dauerlicht für Filmer und Fotografen

  8. Test Woolfe

    Rotkäppchen schwingt die Axt

  9. Palinopsia Bug

    Das Gedächtnis der Grafikkarte auslesen

  10. Die Woche im Video

    Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Mini-Business-Rechner im Test: Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
Mini-Business-Rechner im Test
Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
  1. Shuttle DS57U Passiver Mini-PC mit Broadwell und zwei seriellen Com-Ports
  2. Broadwell-Mini-PC Gigabytes Brix ist noch kompakter als Intels NUC
  3. Mouse Box Ein Mini-PC in der Maus

Bloodborne im Test: Das Festival der tausend Tode
Bloodborne im Test
Das Festival der tausend Tode
  1. Bloodborne Patch und PC-Petition
  2. Bloodborne angespielt Angsthase oder Nichtsnutz

Jugendliche und soziale Netzwerke: Geh sterben, Facebook!
Jugendliche und soziale Netzwerke
Geh sterben, Facebook!
  1. 360-Grad-Videos und neuer Messenger Facebook zeigt seinen Nutzern Rundumvideos
  2. Urheberrecht Bild-Fotograf zieht Abmahnung zum Facebook-Button zurück
  3. Urheberrecht Abmahnung wegen Nutzung des Facebook-Buttons bei Bild.de

  1. Re: Von Rechts wegen...

    Ovaron | 15:41

  2. Re: Warum aktualisiert Apple immer so inkonsistent?

    Sander Cohen | 15:41

  3. Re: Und dann ist da noch..

    bstea | 15:29

  4. Re: Aber nicht im Schlandnet (kt)

    backdoor.trojan | 15:28

  5. OT: Anhänger-Akku ?

    azeu | 15:24


  1. 15:29

  2. 12:41

  3. 11:51

  4. 09:43

  5. 17:19

  6. 15:57

  7. 15:45

  8. 15:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel