Ausfall
Diebe legen O2-Netzwerk teilweise lahm
Die britische Polizei sucht Diebe, die im Netz von Telefónica O2 größere Ausfälle verursacht haben. Der Mobilfunkbetreiber nannte die Kriminellen "sehr gut organisiert".
Telefónica O2 hat mit Netzwerkausfällen in Teilen von London und den Grafschaften Kent und East Sussex gekämpft. Gegen 17:30 Uhr Ortszeit am 17. Mai 2011 sei der Netzbetrieb wieder hergestellt worden, sagte ein Sprecher des Mobilfunkbetreibers der BBC. Mobilfunknutzer konnten seit Montag weder telefonieren noch Datendienste nutzen. "Wir haben ein Problem, weshalb Sie keine Anrufe tätigen, das Internet nutzen und Texte oder E-Mails senden können", erklärte das Unternehmen in seinem Blog. Betroffen waren 2G- und 3G-Dienste. Die Polizei wurde eingeschaltet.
"Nach Diebstahl und Vandalismus an unseren Sendeanlagen in Ost-London arbeiten wir intensiv daran, die normalen Mobilfunkdienste im Norden und Osten Londons, in Kent und Ost-Sussex wieder aufnehmen zu können", erklärte Telefónica O2. Es habe sich um sehr gut organisierte Diebe gehandelt. "Die gestohlene Mobilfunktechnik wurde ersetzt und die Zerstörungen repariert." Den Betroffenen werde keine Entschädigung angeboten, da nicht zu ermitteln sei, welche Kunden wie stark betroffen seien.
Damit fielen bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr in Großbritannien Mobilfunknetze nach einem Diebstahl aus. Im Februar 2011 waren mehrere Millionen Vodafone-Kunden ohne Mobilfunkdienste. Am 28. Februar drangen Einbrecher mit Vorschlaghämmern in ein Rechenzentrum des Mobilfunkanbieters in Basingstoke ein, um Netzwerkausrüstung zu stehlen. Diese sei vor allem in Osteuropa sehr begehrt, berichtete eine Zeitung. Bei dem Einbruch sei technische Ausrüstung beschädigt worden, teilte Vodafone mit. Deshalb sei es zu Ausfällen bei Mobiltelefonaten, SMS und mobilen Internetdiensten gekommen.






Und ich dachte erstmal das jemand anfing mit GSM-Hacks zu spielen. Das Diebstahl von...
Das ist ja ein dicker Hund. Ich hoffe die werden vorher gründlich auf Atom untersucht...
Soll ja nach Meinung der dortigen Behörden "alle" Probleme lösen.
Kommentieren