Prozessoren

Intel will viel sparsamere PCs - und endlich auch Tablets

Auf seiner jährlichen Investorenkonferenz hat Intel bekanntgegeben, dass ab 2012 alle Prozessoren für mobile Geräte des Unternehmens deutlich sparsamer werden sollen. Das soll für dünnere Notebooks und auch Tablets mit Intel-CPUs sorgen.

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Unter der Überschrift "Wir erfinden den PC neu - schon wieder" hat Intel-Vize David Perlmutter einen Vortrag gehalten, der als Neuausrichtung von Intels Strategie bei mobilen Geräten gewertet werden kann. Der Chef der Prozessorabteilung nannte das einen "historischen Wandel in unserer Roadmap".

Beginnend mit dem Sandy-Bridge-Nachfolger mit dem Codenamen Ivy Bridge sollen ab Anfang 2012 Leistungsaufnahmen von 10 bis 15 Watt der Standard für Notebook-CPUs von Intel werden. Bisher kommen nur die teuren und vergleichsweise langsamen Ultra-Low-Voltage-CPUs (ULV) in diese Regionen. Die Standardleistungsaufnahme (TDP) für Intels Notebookprozessoren liegt seit Jahren unverändert bei 25 bis 45 Watt.

  • Rund 15 Watt für Standard-CPUs
  • Die beschleunigte Atom-Roadmap
  • Otellinis Wünsche für Tablets
  • Intels 'historischer Wandel'
  • Ein PC ohne Kompromisse - auch als Tablet
  • Medfield soll jetzt schon sparsamer sein als die Konkurrenz.
  • Hunderte mobile Geräte bringen so viel Geld wie ein Server.
  • Atom-SoCs mit fremden Schaltungen
  • So sollen die neuen Tablets aussehen - aber erst 2012.
  • 122 iPads bringen so viel wie ein Server - in Intel-Dollars.
Rund 15 Watt für Standard-CPUs

In der Praxis erreichen nur die schnellsten CPUs diese Werte, die Hersteller mobiler Geräte müssen ihre Kühlsysteme aber stets auf diese Maximalwerte ausrichten - oder darauf vertrauen, dass die Schutzmechanismen wie das "Thermal Throtteling" den Prozessor vor dem Hitzetod bewahren. Das reduziert jedoch die Rechenleistung und kommt bei Kunden schlecht an, wenn der Trick bemerkt wird.

Wie Intel mit Ivy Bridge und dessen für 2013 geplantem Nachfolger Haswell die niedrigere Leistungsaufnahme erreichen will, erklärte Perlmutter nicht genau. Er verwies jedoch auf "Intels führende Fertigungstechnik", womit offenbar die Trigate-Transistoren für die 22-Nanometer-Fertigung gemeint sind. Wie Intel bereits darlegte, kann diese dreidimensionale Bauform entweder für höhere Schaltgeschwindigkeiten oder niedrige Leistungsaufnahme genutzt werden. Bei den Mobilprozessoren der Zukunft dürfte Intel wohl den Schwerpunkt aufs Stromsparen legen.

Das Ergebnis sollen unter anderem Tablets werden, welche die Rechenleistung eines PCs erreichen und trotzdem 10 Stunden Akkulaufzeit bieten - ein Wert, der auch von den bisherigen Geräten dieser Kategorie mit Ausnahme des iPads selten erreicht wird. Dafür sieht Intel aber erst 2013 als Ziel, und welche Prozessorserie diese Geräte antreiben soll, sagte Perlmutter nicht.

Atom schon 2014 mit 14 Nanometern 

Dragos 18. Mai 2011

Zudem kommt noch eine vollwertige X64 CPU dazu mit integrierter Grafik(hoffentlich) was...

renegade334 18. Mai 2011

http://www.brightsideofnews.com/news/2011/4/27/amd-fusion-tapeouts-unveiled-28nm-in-2q...

benji83 18. Mai 2011

AKWs scheinen so billig weil die Betreiber sich nicht direkt versichern müssen. Der...

GeroflterCopter 18. Mai 2011

Und dann hast du noch den Müll mit der komplett anderen Architektur, siehe andere News :D

giovanni.forza 18. Mai 2011

Das sagt eigentlich schon alles. Unter folgendem link kann man schön den Sinn sehen, den...

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