Das PConTV
Das PConTV (Bild: Dutchtronix)

PConTV

Bis zu acht PCs oder Macs funken an den Fernseher

Mit dem Gerät PConTV verfolgt der niederländische Hersteller Dutchtronix einen interessanten Ansatz zur Heimvernetzung. Bild und Ton von bis zu acht Rechnern können auf einem Fernseher dargestellt werden. Auch die Fernbedienung von PCs und Macs ist damit möglich.

Anzeige

Lösungen wie Intels Wireless Display, um Bild und Ton von einem PC auf den Fernseher zu bringen, gibt es viele. PConTV soll aber gleich allen Rechnern des Heimnetzes diese Möglichkeit bieten. Dazu arbeitet das Gerät nicht als reine Funkbrücke zwischen PC und Fernseher, sondern als Access Point.

  • Rückseite mit HDMI und USB zur Fernsteuerung
  • Das PConTV ist mehr als ein Router.
  • Vier Verbindungsmöglichkeiten
Vier Verbindungsmöglichkeiten

Auf bis zu acht PCs mit Windows Vista oder Windows 7 sowie Macs ab Mac OS 10.5 kann dazu die mitgelieferte Software installiert werden. Über die Menüs des PConTV, das dazu keinen PC braucht, kann dann einer der Rechner ausgewählt werden, dessen Darstellung auf dem Fernseher oder einem anderen Gerät mit HDMI-Eingang dargestellt werden soll. Gleich, ob per WLAN oder Fast-Ethernet, beträgt die maximale Auflösung 1.280 x 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Einen Mediacenter-PC, der auch Blu-ray-Discs wiedergeben soll, kann das Gerät also nicht vollwertig ersetzen.

Je nach Qualität der Verbindung lassen sich mehrere Qualitätsstufen der Komprimierung auswählen, denn: unkomprimiert, wie etwa per drahtlosem HDMI, kann PConTV die Bilder nicht an den Fernseher senden. Der Ton ist ebenfalls auf Stereo mit 44,1 kHz beschränkt. Wenn sich am Fernseher oder PC der Overscan nicht abschalten lässt, kann die Software des Geräts den Bildschirminhalt selbst skalieren. Durch die Komprimierung empfiehlt Dutchtronix einen Dual-Core-Prozessor ab 1,4 GHz, ausgenommen Atoms - sie sind dafür zu schwach.

Der besondere Reiz liegt in der Verwaltung mehrerer Rechner, die sich auch fernbedienen lassen. Das kann beispielsweise über eine Mausersatz-App für Smartphone oder Tablet passieren, aber auch über das PConTV selbst: An der Rückseite besitzt das 14,5 x 6,5 x 2,2 Zentimeter kleine Gerät eine USB-Schnittstelle. Sie ist für drahtlose Mäuse oder Tastaturen gedacht. Über die Clientsoftware kann so mit einem Eingabegerät immer der gerade aktive Rechner gesteuert werden. Aufwecken lässt sich beispielsweise der PC im Arbeitszimmer auf einem anderen Stockwerk dazu mit einer App für Wake-on-LAN, wie es sie für viele Smartphones gibt. Bluetooth-Eingabegerät unterstützt die Lösung noch nicht.

802.11 n mit 300 MBit/s ist nötig 

Anonymer Nutzer 17. Mai 2011

Überwachungsstaat im Kleinen ;)

nie (Golem.de) 17. Mai 2011

Siehe hier unter "PC-Umgebung": http://www.dutchtronics.com/index.cfm?fcPageName=PConTV...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler C# / .Net (m/w)
    Müller-BBM AST GmbH, Planegg/München
  2. Mitarbeiter SAP Modul Betreuung (m/w)
    REUM Kunststoff- und Metalltechnik GmbH, Hardheim
  3. Projekt Office Mitarbeiter (m/w)
    ADAC e.V., München
  4. Embedded Software Entwickler (m/w)
    e.solutions GmbH, Ulm

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: Amazon Fire TV
    84,00€
  2. Dell 24-Zoll-Ultra-HD-Monitor
    529,90€
  3. Angebote der Woche bei Notebooksbilliger
    (u. a. Samsung Galaxy Tab 4 für 239,90€, Bosch IXO IV für 39,90€)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Guardians of Peace

    Sony-Hack wird zum Politikum

  2. Urheberrecht

    Flickr Wall Art nutzt keine CC-Bilder mehr

  3. Rohrpostzug

    Hyperloop entsteht nach Feierabend

  4. IT-Bereich

    China will ausländische Technik durch eigene ersetzen

  5. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab

  6. Lehrreiche Geschenke

    Stille Nacht, Bastelnacht

  7. Samsung NX300

    Unabhängige Firmware verschlüsselt Fotos

  8. Arbeiter in China

    BBC findet schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer

  9. Misfortune Cookie

    Sicherheitslücke in Routern angeblich weit verbreitet

  10. Deutscher Entwicklerpreis 2014 Summit

    Das dreifache Balancing für den E-Sport



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

Nexus 6 gegen Moto X: Das Nexus ist tot
Nexus 6 gegen Moto X
Das Nexus ist tot
  1. Teardown Nexus 6 kommt mit wenig Kleber aus
  2. Google Nexus 6 kommt doch erst viel später
  3. Google Nexus 6 erscheint nächste Woche - doch nicht

    •  / 
    Zum Artikel