Bang & Olufsen

3D-Fernseher mit Motorhalterung und zwei Metern Diagonale

Eine halbe Tonne Fernseher gibt es jetzt von B&O. Das Gerät mit einer Diagonalen von 85 Zoll wird von einem Installationsteam nach vorheriger Vermessung eingebaut und kostet die Kleinigkeit von 52.000 Euro - wenn man auf ein paar Extras verzichtet.

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Wer bereit ist, für einen Plasmafernseher den Gegenwert einer Oberklassenlimousine zu zahlen, kann sich Bang & Olufsens "Beovision 4-85" zulegen. Nach Angaben des Unternehmens wird das Gerät nun auch in Deutschland ausgeliefert. Das US-Magazin Sound and Vision konnte den Riesenfernseher bereits in Augenschein nehmen.

  • Die Stuckdecke liefert Bang & Olufsen nicht mit. (Bild: B&O)
Die Stuckdecke liefert Bang & Olufsen nicht mit. (Bild: B&O)

Getestet wurde dort die Version mit motorisiertem Standfuß, die laut B&O 480 Kilogramm wiegt. Der Bildschirm mit einer Diagonalen von 215 Zentimetern wird über diese Mechanik zum einen aus der Ruheposition nahe dem Fußboden auf Sichthöhe befördert. Zum anderen kann er über die Fernbedienung um 20 Grad nach links und rechts geschwenkt oder um 4 Grad nach vorne oder hinten geneigt werden.

Diese Kombination aus Display, Motorfuß und Surroundlautsprechern - die als Rundstrahler ausgeführt sind - kostet in Deutschland B&O zufolge 67.890 Euro. Ob darin, wie Sound and Vision aus den USA berichtet, auch die Installation enthalten ist, erklärte das Unternehmen bisher nicht. Für 52.860 Euro gibt es das System mit gleichen Lautsprechern auch mit einer Wandhalterung. Der Fernseher mit seiner Halterung wiegt 163 Kilogramm. Für den 3D-Effekt setzt B&O auf proprietäre Shutterbrillen mit Xpand-Technik, was anders als bei Polfilterbrillen die Auflösung von 1.920 x 1080 Pixeln nicht reduziert.

Den 3D-Effekt bezeichnet der Test als "immersive", neben den für Plasmas charakteristischen guten Schwarzwerten hebt Sound and Vision auch ausreichende Kontraste hervor. Welche Bildverbesserungsfunktionen, insbesondere beim an der Helligkeit zehrenden 3D-Betrieb, B&O dafür verwendet, behält das Unternehmen für sich.

Das Problem der Alterung von Plasmabildschirmen will B&O durch eine automatische Kalibrierung lösen. Alle 100 Betriebsstunden fährt dazu ein Roboterarm mit einer Kamera aus der Oberseite des Bildschirms aus - was sich auch von Hand auslösen lässt. Gegenüber Sound and Vision gab der Hersteller eine Lebensdauer von 60.000 Betriebsstunden für das Display an. Das entspricht bei vier Stunden Nutzung pro Tag über 40 Jahren.


redex 16. Mai 2011

Wird warscheinlich in München sein...

koa Spam 16. Mai 2011

stimmt ist mir auch völlig egal. Lediglich das häufige Tanken nervt dann ab und zu doch

dahana 14. Mai 2011

Halbe Auflösung vom 4k Bildschirm wäre mir auch recht, wenn es ohne Brille geht. Aber bei...

irata 13. Mai 2011

Das hab ich auch so in Erinnerung. Nur machen das mittlerweile fast alle so, von daher...

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