Wikileaks
Klappe halten oder blechen
Eine britische Wochenzeitung hat eine Verschwiegenheitsvereinbarung veröffentlicht, die Wikileaks seine Mitarbeiter unterzeichnen lässt. Wer Interna ausplaudert, muss mit einer Vertragsstrafe von über 13 Millionen Euro rechnen.
Wikileaks verlangt von seinen Mitarbeitern, dass sie beim Eintritt in die Organisation eine Verschwiegenheitsvereinbarung unterzeichnen. Darin verpflichten sie sich, über alle Interna zehn Jahre Stillschweigen zu bewahren, berichtet die britische Wochenzeitung News Statesman, die das Dokument auf ihrer Website veröffentlicht hat.
Die meisten Arbeitsverträge verlangen von dem Unterzeichner Vertraulichkeit. Wikileaks geht jedoch einen Schritt weiter: Die Organisation droht bei Zuwiderhandlung mit einer saftigen Konventionalstrafe: Rund zwölf Millionen Pfund, umgerechnet etwa 13,7 Millionen Euro, soll der Angestellte dann an Wikileaks zahlen. Das sei der "übliche Marktwert für eine Information".
Die Organisation begründet die Maßnahme unter anderem damit, dass ein Bruch der Verschwiegenheit den Ruf von Wikileaks schädige, die Informationen, über die Wikileaks verfügt, an Wert verlören und dass die Möglichkeit, Informationen an Medien zu verkaufen, eingeschränkt werde.
Der ehemalige Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg hält das Dokument aus dem Jahr 2010 für echt. Zu seiner Zeit habe es solche Klausel nicht gegeben, sagte er der Berliner Tageszeitung (taz). Er hält sie für eine Folge des Ausstiegs mehrerer Aktivisten im vergangen Jahr. Außer ihm selbst hatten noch weitere Mitarbeiter die Organisation verlassen.






Ich finde den Artikel überhaupt nicht schlimm. Die Titelzeile (Headline) macht neugierig...
Ja so wie vieles Andere auch was man längst überwunden geglaubt hat. Und du verstehst...
hehe, ok, hab ne Weile eine Golem-Auszeit genommen, muss mich erst mal wieder dran...
wenn die mal wirklich dieses Geld von einem Verlangen und es dann zum Gerichtsprozess...
Ein wirklich toller Bericht. Mir scheint dass mit dem Relaunch, auch der Inhalt sich...
Kommentieren