PCMark 7 im Test

Benchmark mit realen Anwendungsprofilen

Mit leichter Verzögerung hat Futuremark den neuen PCMark 7 zum Download freigegeben. Mit 25 Einzeltests lässt sich damit die Gesamtleistung eines Rechners bewerten. Vor allem die Tests von Speichermedien wurden gründlich überarbeitet.

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Wie frühere PCMarks und auch der Grafikkartenbenchmark 3DMark ist PCMark 7 ein synthetischer Test: Er arbeitet nicht mit dem Code von weit verbreiteten Anwendungen. Das hat jedoch einen großen Vorteil: Der Test kann ohne Abhängigkeiten von Patches jahrelang unverändert bleiben, die Ergebnisse sind immer vergleichbar.

Um jedoch nahe am Praxiseinsatz zu bleiben, hat Futuremark untersucht, wie echte Programme mit der Hardware umgehen. Dafür kamen beispielsweise World of Warcraft oder Windows Media Center zum Einsatz. Die Operationen dieser Anwendungen wurden aufgezeichnet, der Benchmark bildet sie mit gleichem Timing und gleichen Datei- und Blockgrößen nach.

Die dabei entstehenden Bildschirmdarstellungen, wie den Start von WoW, kann das Programm nicht anzeigen, weil dafür die nötigen Lizenzen fehlen. So bleibt insbesondere bei den Tests von Speichermedien oft nur ein sich langsam bewegender Fortschrittsbalken die einzige Anzeige von PCMark 7.

Viel schneller als frühere Ausgaben ist das Programm ohnehin nicht geworden: Der am häufigsten benötigte Test "Overall" benötigt auch auf schnellen Systemen mit Quad-Core-Prozessor und SSD rund eine Viertelstunde. Ein irrtümlicher Klick auf ein anderes Fenster oder das Aufrufen des Task-Managers aus dem Systembereich von Windows 7 führt nun aber, anders als bei PC Mark Vantage, nicht mehr zum sofortigen Abbruch des Tests. Reproduzierbare Ergebnisse sind aber, wie bei allen Benchmarks, nur ohne Bedienung des Rechners während eines Tests zu erzielen.

Kein DirectX-11, aber neue Speichertests 

ArnyNomus 03. Aug 2011

"Wir brauchen neue Computer!" "Vergesst es" "Warum?" "Ist halt nicht drin." "Warum nicht...

Der Kaiser! 12. Mai 2011

http://www.phoronix-test-suite.com/

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