Anzeige
Möglicherweise bald keine Filmrequisite mehr: Tricorder
Möglicherweise bald keine Filmrequisite mehr: Tricorder (Bild: Bruno Vincent/ Getty)

Mobiles Diagnosegerät

X Prize Foundation will Star-Trek-Tricorder verwirklichen

Möglicherweise bald keine Filmrequisite mehr: Tricorder
Möglicherweise bald keine Filmrequisite mehr: Tricorder (Bild: Bruno Vincent/ Getty)

Die X Prize Foundation will mit einem neuen Wettbewerb Science-Fiction zu Wissenschaft machen: Zusammen mit dem Chiphersteller Qualcomm schreibt sie einen Preis für die Entwicklung eines mobilen Diagnosegerätes nach dem Vorbild des Tricorders aus der Star-Trek-Serie aus.

Wer heute unter einer komplizierteren Krankheit als einem Schnupfen leidet, wird oft vom Hausarzt zum Spezialisten überwiesen, von diesem möglicherweise zur Computertomographie und dann eventuell zu einem weiteren Spezialisten. Um wie viel einfacher hatten es da die Protagonisten der Star-Trek-Filme: Bordarzt Pille, bürgerlich: Leonard McCoy, rückte ihnen mit einem Gerät, das die Bezeichnung Tricorder trug, zu Leibe und wusste innerhalb weniger Sekunden, was dem Patienten fehlte.

Anzeige

Von Science-Fiction zu realer Wissenschaft

Die X Prize Foundation will aus der Science-Fiction reale Wissenschaft machen: Deshalb schreibt sie zusammen mit dem Chiphersteller Qualcomm einen neuen Preis aus, der die Entwicklung eines mobilen Gerätes zum Ziel hat, das "Patienten besser als oder genauso gut wie ein Gremium approbierter Ärzte diagnostizieren kann", so die Stiftung in einer Mitteilung.

Für die Entwicklung des Gerätes haben die Initiatoren eine Prämie von zehn Millionen US-Dollar ausgelobt. Start des Tricorder X Prizes ist Anfang kommenden Jahres. Dass die Stiftung einen solchen Preis plant, hatte sie bereits im vergangenen Jahr bekanntgegeben.

Drei Wettbewerbe

Aktuell laufen drei Wettbewerbe: Beim Google Lunar X Prize geht es darum, einen Roboter auf den Mond zu bringen. Dort muss sich der Roboter mindestens 500 Meter von seinem Landeplatz wegbewegen und Bilder, Videos und Daten zur Erde senden. Das Team, dem das bis zum 31. Dezember 2012 gelingt, erhält ein Preisgeld von 20 Millionen US-Dollar.

Im Rahmen des mit zehn Millionen US-Dollar dotierten Archon Genomics X Prize sollen die Teilnehmer eine günstige Technik entwickeln, die es ermöglicht, 100 Chromosomensätze in zehn Tagen zu sequenzieren. Bei der Wendy Schmidt Oil Cleanup X Challenge geht es darum, Verfahren zu finden, um das Meer von den Folgen einer Ölpest zu reinigen. Anlass für den Wettbewerb, dessen Preisgeld 1,4 Millionen US-Dollar beträgt, war die Ölpest im Golf von Mexiko nach der Explosion der Bohrplattform Deepwater Horizon im Frühjahr 2010.

Sparsame Autos und private Raumfahrt

Im vergangen Jahr veranstaltete die Stiftung den Progressive Automotive X Prize, bei dem das energieeffizienteste, serientaugliche Auto ausgezeichnet wurde. In der Klasse Side-by-Side belegte das deutsche Fahrzeug TW4XP den dritten Platz.

Bekanntgeworden ist die Stiftung durch seinen ersten Wettbewerb: Der Ansari X Prize wurde 2004 für ein privat finanziertes Raumfahrzeug vergeben. Diesen gewann das Spaceship One, mit dessen Nachfolger Spaceship Two der britische Unternehmer Richard Branson kommerzielle Weltraumflüge durchführen will.


eye home zur Startseite
WolfgangS 10. Mär 2012

Das Ding muss doch gar nicht rechnen können. Alles mit Diagnose wird online von einem...

Hotohori 12. Mai 2011

Ähm, das ist nur für die Identifikation von Leichen, sprich Iris Scans und Finger...

Hotohori 12. Mai 2011

Schon mal daran gedacht, dass du einfach nur ein Besucher auf einem Holodeck bist, dass...

Hotohori 12. Mai 2011

Eben, ich finde das eine verdammt gute Sache um die Forschung gezielt in manchen...

Nogger 12. Mai 2011

Sieht man sich die Preisausschreibung genau an, ist das ganze alles State-Of-The Art, nur...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Systemkauffrau / -mann oder Informatiker (m/w) zur Systemadministration
    Chirurgische Klinik München-Bogenhausen GmbH, München
  2. Teamleiter Software-Entwicklung (m/w)
    GIGATRONIK Köln GmbH, Köln
  3. Software Engineer Mobile Apps (m/w)
    Daimler AG, Berlin
  4. Edi Specialist (m/w)
    MISUMI Europa GmbH, Schwalbach (Taunus)

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Der große Gatsby, Mad Max, Black Mass, San Andreas)
  2. NUR FÜR KURZE ZEIT: Adobe Photoshop Elements & Premiere Elements 14 (PC/Mac)
    69,90€ inkl. Versand
  3. NEU: Blu-rays zum Sonderpreis

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Gehalt.de

    Was Frauen in IT-Jobs verdienen

  2. Kurzstreckenflüge

    Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

  3. Anonymisierungsprojekt

    Darf ein Ex-Geheimdienstler für Tor arbeiten?

  4. Schalke 04

    Erst League of Legends und nun Fifa

  5. Patentverletzungen

    Qualcomm verklagt Meizu

  6. Deep Learning

    Algorithmus sagt menschliche Verhaltensweisen voraus

  7. Bungie

    Destiny-Karriere auf PS3 und Xbox 360 endet im August 2016

  8. Vive-Headset

    HTC muss sich auf Virtual Reality verlassen

  9. Mobilfunk

    Datenvolumen steigt während EM-Spiel um 25 Prozent

  10. Software Guard Extentions

    Linux-Code kann auf Intel-CPUs besser geschützt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autotracker Tanktaler: Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
Autotracker Tanktaler
Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
  1. Ubeeqo Europcar-App vereint Mietwagen, Carsharing und Taxis
  2. Rearvision Ex-Apple-Ingenieure entwickeln Dualautokamera
  3. Tod von Anton Yelchin Verwirrender Automatikhebel führte bereits zu 41 Unfällen

Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Moto GP 2016 im Test Motorradrennen mit Valentino Rossi
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Wireless-HDMI im Test: Achtung Signalstörung!
Wireless-HDMI im Test
Achtung Signalstörung!
  1. Die Woche im Video E3, Oneplus Three und Apple ohne X

  1. Re: Frauen in der EDV ...

    ubuntu_user | 22:01

  2. Re: Ich versteh immer nicht

    neocron | 21:58

  3. Re: Vorinstallierte Programme sind die Pest

    Milber | 21:58

  4. ioerror ist wirklich nervig

    b1nary | 21:51

  5. Re: Gibts nicht auch 2,5mm Klinke?

    moepmoep | 21:44


  1. 18:37

  2. 17:43

  3. 17:29

  4. 16:56

  5. 16:40

  6. 16:18

  7. 16:00

  8. 15:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel