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Chromebook: Googles Frontalangriff auf Microsoft
(Bild: Chromebook von Samsung)

Chromebook

Googles Frontalangriff auf Microsoft

Google bringt zusammen mit Acer und Samsung am 15. Juni 2011 die ersten Notebooks mit Chrome OS auf den Markt. Die Geräte heißen nun Chromebooks und werden zum Kauf oder ab 20 US-Dollar pro Monat zur Miete angeboten.

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Chromebooks booten in acht Sekunden, sind immer vernetzt, haben eine Akkulaufzeit von einem Tag und werden mit der Zeit immer besser, da Google sie automatisch aktualisiert. So erreichen Neuerungen in Chrome schnell auch die Kunden. Damit stichelt Google zugleich gegen das Betriebssystem Windows, dem man nachsagt, dass es mit der Zeit langsamer wird.

Zudem sind die Chromebooks laut Google sicherer. Da die Daten immer in der Cloud gespeichert werden, stehen sie direkt auf sämtlichen Chromebooks zur Verfügung.

Im Vergleich zu dem vor einem Jahr vorgestellten Prototyp CR-48 hat Google bei den neuen Geräten einige Verbesserungen vorgenommen. So wurde ein neues, besseres Trackpad eingebaut und es kommt ein Dual-Core-Prozessor von Intel zum Einsatz. Auch Adobe Flash läuft auf den Geräten.

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Auch Digitalkameras lassen sich anschließen und es kann direkt auf ihre Bilder zugegriffen werden. Webapplikationen können sich als Dateihandler registrieren, so dass die Bilder beispielsweise direkt in Picasa Web hochgeladen werden können. Dies gilt auch für andere Applikationen, beispielsweise zur Bearbeitung von Office-Dokumenten. Die verwendeten APIs legt Google offen, so dass auch andere Anbieter sie nutzen können. Genannt wurde unter anderem Dropbox.

Immer online, aber auch offline nutzbar

Viel Zeit hat Google auch darauf verwandt, die wichtigsten Applikationen offline zur Verfügung zu stellen: Google Mail, Google Docs und Google Kalender. Sie sollen im Laufe des Jahres in einer Offlineversion zur Verfügung stehen, damit sie auch dann genutzt werden können, wenn kein Internetzugang zur Verfügung steht.

Damit die Geräte aber möglichst immer auf das Internet zugreifen können, liefert Google sie hierzulande mit einer SIM-Karte von Simyo aus, die 1 GByte kostenloses Datenvolumen pro Monat für die ersten drei Monate enthält.

Als Hardwarepartner für seine Chromebooks nennt Google neben Intel die Hersteller Acer und Samsung: Samsung bringt ein Chromebook mit 12,1-Zoll-Display (1.280 x 800 Pixel) für 429 US-Dollar ohne und 499 US-Dollar mit UMTS auf den Markt, das 1,48 kg wiegt. Es verfügt über Intel Atom-Prozessor N570 mit zwei Kernen und soll mit einer Akkuladung acht Stunden durchhalten.

Acers erstes Chromebook verfügt über ein 11,6-Zoll-Display, wiegt nur 1,34 kg und erreicht eine Akkulaufzeit von sechs Stunden. Je nach Ausstattung soll es ab 350 US-Dollar ohne UMTS zu haben sein.

Die beiden ersten Chromebooks sollen ab 15. Juni 2011 verkauft werden, auch in Deutschland. Sie starten zugleich in den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien.

Chromebooks für Unternehmen und Schulen

Die Chromebooks sollen einfach zu nutzen sein, dennoch, so verspricht Google, sind sie komplett offen. Wer will, der kann auch den Kernel anpassen und austauschen. Mit Hilfe von Citrix und VMware sollen auch normale Applikationen auf den Geräten laufen, denn Google will die Geräte auch an Unternehmen verkaufen. Auch eine Chromebox, die sich an ein großes Display anschließen lässt, ist geplant.

Die Chromebooks for Business werden als Paket aus Hardware und Software angeboten, zusammen mit einer Webkonsole zur Administration und für den Support. Dafür verlangt Google von Unternehmen 28 US-Dollar pro Gerät und Monat. Die Geräte werden regelmäßig gegen aktuelle Modelle ausgetauscht. Damit greift Google Microsoft auch im Bereich der Geschäftskunden an, die damit auf Windows und Microsoft Office verzichten sollen.

Auch für Schulen bietet Google dieses Modell an, verlangt hier aber nur 20 US-Dollar pro Monat.


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spanther 23. Jun 2011

Dankeschön für diese Information! :D Kann das Chromebook (Samsung) auch Windows XP...

spanther 13. Mai 2011

Mehr Infos bitte o.o

spanther 13. Mai 2011

Oh doch! :P Die speichern sich in der Luft und das nennt sich dann CO2 :D

snapy666 13. Mai 2011

Und das sagt jemand, der die Piratenpartei unterstützt. "Freiheit schützt man nicht...

AndyGER 13. Mai 2011

Du hast mal wieder recht und ich meine Ruhe ...

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zeitgeist / 12. Mai 2011



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