Tablet statt Kinect

Crytek Budapest bekommt Neuausrichtung

Das Entwicklerstudio Crytek baut seine Niederlassung in Budapest um: Statt am Kinect-Spiel Codename: Kingdom arbeiten die ungarischen Entwickler angeblich an Tablet-Titeln; damit verbunden sind Gerüchten zufolge auch Entlassungen.

Anzeige

Die ungarische Niederlassung von Crytek steht offenbar vor einer grundlegenden Neuausrichtung. Angeblich hat das US-Magazin Gamasutra von einer anonymen Quelle erfahren, dass die Belegschaft in Budapest von derzeit 80 auf 30 bis 35 Angestellte reduziert wird. Grund ist angeblich, dass Crytek auf Wunsch von Publisher Microsoft das auf der E3 2010 ohne Nennung weiterer Details für die Xbox 360 vorgestellte Codename: Kingdoms nicht in Ungarn, sondern in der Firmenzentrale in Frankfurt entwickeln muss. In Budapest sollen stattdessen Spiele für Tablets produziert werden - was deutlich weniger Mitarbeiter erfordern dürfte. Avni Yerli, einer der Chefs von Crytek, hat die Neuausrichtung des Studios gegenüber Gamasutra bestätigt. Auf Anfrage von Golem.de wollte sich ein Sprecher von Crytek über diese Bestätigung hinaus nicht zu den Meldungen äußern.

Angeblich handelt es sich bei Codename: Kingdoms um ein Actionspiel für die Bewegungssteuerung Kinect, an dem Crytek bereits seit rund zwei Jahren arbeitet - was für einen derartigen Hardcoretitel, der auf der eher bei Casual-Zielgruppen erfolgreichen Kinect nicht einfach zu vermarkten ist, extrem lang wäre.

Crytek dürfte sich die Neuausrichtung leisten können: Die Verkaufszahlen des zuletzt veröffentlichten Crysis 2 sind sehr gut. Nach einer schon etwas älteren Mitteilung von Publisher EA sind weltweit rund zwei Millionen Exemplare verkauft, inzwischen dürften es noch deutlich mehr sein. Das Entwicklerstudio hat neben der Zentrale in Frankfurt und den Niederlassungen in Budapest auch Töchter in Sofia, Nottingham und Seoul.


The Howler 11. Mai 2011

Das nicht, aber wenn man es durch hat sieht man BESTIMMT genau so aus! ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Referent Informationssicherheitsmanag- ement (m/w)
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  2. Head of Customer Service (m/w)
    Nemetschek Allplan Deutschland GmbH, München
  3. IT-Consultant Mobile Applications (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  4. Consultant (m/w) Daten- und Prozessmanagement
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  2. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  3. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  4. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  5. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  6. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus

  7. Smartphone

    LGs 5-Zoll-Display hat einen 0,7 mm dünnen Rand

  8. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  9. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  10. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel