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Vor einem Apple Retail Store in Peking
Vor einem Apple Retail Store in Peking (Bild: Reuters)

Massenandrang

Verletzte bei Panik während iPad-2-Verkaufsstart in China

Vor einem Apple Retail Store in Peking
Vor einem Apple Retail Store in Peking (Bild: Reuters)

Bei einer Massenpanik in Peking vor einem Apple Retail Store sind eine Glastür eingedrückt und mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei hat die Filiale der Apple-Kette vorerst geschlossen.

Bei einer Panik zum Verkaufsstart des iPad 2 vor einem Apple Retail Store in Peking sind heute mehrere Menschen verletzt worden. Das berichtet das Handelsblatt. Eine mehrere Meter hohe, dicke Sicherheitsglastür wurde eingedrückt. Mindestens sechs Menschen erlitten zum Teil schwere Schnittwunden und wurden nach den Informationen der Zeitung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

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Der Apple Retail Store in der Sanlitun Road im Vergnügungsviertel The Village im Diplomatendistrikt Sanlitun, Chaoyang, sei nach dem Unfall von Sicherheitskräften geschlossen worden.

Das Management des Apple Retail Store hätte 50 Sicherheitskräfte bereitgestellt. Die Polizei untersuche nun laut Handelsblatt, ob die Sicherheitsvorkehrungen ausgereicht hätten. Der Laden bleibe geschlossen, bis die Polizeiuntersuchungen abgeschlossen seien.

Der Verkaufsstart des iPad 2 war in Peking am 6. Mai 2011 um 8:00 Uhr Ortszeit, berichtete die chinesische Tageszeitung Global Times, ohne die Panik und die Verletzten zu erwähnen. Damit ging der Tablet-Computer in China fast zwei Monate später als in den USA in den Verkauf. Hunderte Menschen warteten schon Stunden zuvor vor den zwei Apple Retail Stores in Peking. Viele übernachteten sogar vor den Geschäften, darunter auch Händler, die die Geräte anschließend für einen Preisaufschlag von 150 bis 400 Yuan (16 bis 43 Euro) weiterverkauften.

Das iPad 2 kostet laut Global Times je nach Ausstattung 3.688 Yuan (397 Euro), 4.488 Yuan (483 Euro) oder 5.288 Yuan (569 Euro). Das sind 300 Yuan weniger als für die ältere Version, die im letzten Jahr angeboten wurde.

Ein Beschäftigter einer Sicherheitsfirma, der vor einem der Apple Retail Stores in Peking stand, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua von 500 Menschen in der Warteschlange. Bei Eröffnung des Ladens sei die Menschenmenge auf 1.000 angestiegen. Auch die chinesischen Elektronikketten Gome und Suning bieten das iPad 2 an.


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Anonymer Nutzer 10. Mai 2011

Nette Geschichte, aber Youtube-Videos zeigen eine andere Wahrheit. Wenn das ganze...

dahana 10. Mai 2011

Das hat mit Kapitalismus wenig zu tun. Kapitalismus befriedigt einfach nur die...

Prypjat 10. Mai 2011

Dann werden wir Europäer die neuen Pokemons der Chinesen. Mit der besonderen Eigenschaft...

spanther 08. Mai 2011

Wäre eine Option. Aber vielleicht wollen die Firmen ja sehen, wie sich Menschen...

tilmank 08. Mai 2011

Egal, gibt genug Apple-Kunden :D



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