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Der Raspberry-Pi-PC
Der Raspberry-Pi-PC (Bild: Raspberry Pi)

Minicomputer

Raspberry Pi im USB-Stick-Format

Der Raspberry-Pi-PC
Der Raspberry-Pi-PC (Bild: Raspberry Pi)

Der Spielentwickler David Braben hat den Prototyp eines Kleinstcomputers vorgestellt, der in zwölf Monaten für rund 20 Euro verfügbar sein soll. Der Elite-Erfinder möchte mit dem Projekt besonders Schüler zum Programmieren anregen.

Braben beschreibt seinen Raspberry Pi als "Computer auf einem USB-Stick", der zum Surfen im Internet ausreiche, aber besonders zum Experimentieren einladen soll. Mit dem über einen HDMI-Port an einen Fernseher oder Monitor anschließbaren Gerät sollen beispielsweise Schüler die Möglichkeit bekommen, hinter die Applikationen zu blicken, die sie derzeit lediglich konsumieren.

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  • Der Raspberry Pi
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  • Ubuntu 9.04 auf dem Raspberry Pi
 

Der Prototyp verwendet eine ARM11-CPU mit 700 MHz, der Arbeitsspeicher umfasst 128 MByte SDRAM. Die Grafikeinheit unterstützt OpenGL ES 2.0 sowie HD-Video mit 1080p. Daten können auf einer SD-Karte gespeichert werden, für die ein Slot verbaut ist. Auf dieser Konfiguration läuft gegenwärtig die Linux-Distribution Ubuntu 9.04. Das Gerät soll in der Herstellung laut Barben rund 15 britische Pfund (etwa 17 Euro) pro Gerät kosten.

Der Leiter des unter anderem für Rollercoaster Tycoon bekannten Studios Frontier Developments hofft, dass Regierungen, Lehrer und Entwickler das Gerät kostenlos an Schüler verteilen, die sonst keinen Zugang zu Computern haben. Er ist der Überzeugung, dass seit einigen Jahren der Schwerpunkt im Informatikunterricht von der Programmierung auf die Vermittlung von Grundlagenkenntnissen über die Bedienung von Computern verlagert wurde, etwa dem Erstellen von Präsentationen. Schüler bräuchten einfache Lösungen, um die grundlegende Technik hinter Hardware und Software zu erlernen. Erst dadurch könnten sie wieder kreativ werden.

Hierzu wurde die gemeinnützige Raspberry Pi Foundation im Mai 2009 ins Leben gerufen. Sie soll den Computer künftig vertreiben und für Informatikunterricht in Schulen werben. Braben will die ersten Raspberry Pi in zwölf Monaten veröffentlichen. [von Matthias Thömmes und Jörg Thoma]


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Stiller 09. Mai 2011

Das sehe ich nicht so. Ok, der hdmi-anschluss ist kein standard an jedem bildschirm, so...

PanicMan 09. Mai 2011

Hat ja einen USB-Port und USB-Netzwerk Adapter gibt es ja zu hauf...

Stiller 09. Mai 2011

Einen Monitor oder ein Fernsehgerät gibt es ja in fast jedem Haushalt. In der Schule...

chuck 08. Mai 2011

Windows 8? :-)

irata 07. Mai 2011

Auf Wikipedia steht ja auch "(128 MB on earlier models)".



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