VoIP

Facebook und Google erwägen Kauf von Skype

Nachdem Skype seinen Börsengang verschoben hat, wollen angeblich Facebook und Google die VoIP-Firma kaufen, oder ein Gemeinschaftsuntenrehmen mit Skype gründen.

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Facebook und Google prüfen eine Übernahme oder die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Skype. Das hat die Nachrichtenagentur Reuters aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren. Der Voice-over-IP-Softwareanbieter hatte zuvor den Termin für seinen Börsengang verschoben.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg soll im Management eine Übernahme von Skype diskutiert haben. Andere Quellen wollten erfahren haben, dass Zuckerberg bereits mit Skype für die Gründung eines Joint Ventures rede, berichtet Reuters. Auf Schnittstellenebene kooperieren Skype und Facebook bereits: So bindet seit Oktober 2010 die Skype-Version 5.0.0.152 die Internettelefonie- und Instant-Messaging-Software an das soziale Netzwerk an. Aus dem Facebook-Telefonbuch in Skype können Kontakte auf dem Mobil- oder Festnetztelefon oder kostenlos von Skype zu Skype angerufen werden.

Auch Google führe erste Sondierungsgespräche mit Skype, hat die Nachrichtenagentur erfahren. Das Unternehmen wird mit 3 bis 4 Milliarden US-Dollar bewertet. Im Börsengang will Skype 1 Milliarde US-Dollar einnehmen. Das erstmalige Angebot der Aktien ist offiziell weiterhin für die zweite Jahreshälfte 2011 angesetzt. Zugleich führt das Management um den neuen Firmenchef Tony Bates aber strategische Verhandlungen. Bates kam Ende 2010 von Cisco zu Skype, wo er Senior Vice President war.

Marktgerüchte über eine Übernahme von Skype sind nicht neu. Im August 2010 berichtete das Onlinemagazin Techcrunch, dass Cisco circa 5 Milliarden US-Dollar geboten habe. Auch Google habe zugleich Interesse an Skype angemeldet, fürchtete aber, dass die Wettbewerbsbehörden ein Zusammengehen der beiden Unternehmen verhindern würden.

EBay verkaufte im September 2009 einen Mehrheitsanteil von 65 Prozent an Skype für 1,9 Milliarden US-Dollar an eine Gruppe von Finanzinvestoren. EBay hatte das VoIP-Unternehmen im Jahr 2005 für 2,6 Milliarden US-Dollar übernommen.


teleborian 09. Mai 2011

Wichtig Daten erst ändern und dann löschen.

teleborian 09. Mai 2011

Jabber wäre nur dan etwas für mich, wenn Sprache Video und Textnachrichten genau so...

unixtime 07. Mai 2011

Wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera (kwt)

AsgarSerran 07. Mai 2011

Das wird wahrscheinlich total praktisch. Google macht das dann überaus nutzerfreundlich...

Der Kommunist 06. Mai 2011

Du solltest erstmal das Konzept ueber deutsche Grammatik lesen...

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