Musikdienst

Spotify wird iTunes ähnlicher

Der Streaming-Musikdienst Spotify baut mit einer neuen Softwareversion seinen Dienst um. Der schwedische Anbieter setzt nun verstärkt auf bezahlte Musikdownloads und die Synchronisation von Musik auf mobilen Endgeräten.

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Bislang stand Spotify für kostenloses und kostenpflichtiges Musikstreaming. Dieses Angebot schränkte der schwedische Anbieter bereits stark ein. Nun setzt das Unternehmen vermehrt auf Musikkäufe, mit denen die Nutzer der kostenlosen Dienste ihre Playlisteninhalte kaufen und auf mobile Geräte übertragen können.

Die Anwendungen Spotify Mobile für iOS und die Android-App können über WLAN mit der Desktopanwendung Musik synchronisieren. Sie können nun auch von den Anwendern des kostenlosen Basisdienstes genutzt werden. Streams kann diese Kundengruppe damit nicht empfangen, aber immerhin MP3-Titel abspielen und die eigene Musik vom Rechner schnurlos übertragen.

Auch für die Apple-Musikspieler, auf denen kein iOS läuft, bietet Spotify nun eine Sychronisationsfunktion über USB. Damit lässt sich Musik auf den iPod classic, iPod nano und iPod shuffle übertragen. Die Aktualisierung der Desktopanwendungen erfolgt über ein automatisches Update.

Für Nutzer des kostenlosen Dienstes hat Spotify Preislisten für Musikdownloads veröffentlicht. Ihnen werden zehn Musikstücke für 9,99 Euro angeboten. 15 Titel kosten 12,99 Euro und 40 Musikstücke kann der Nutzer für 30 Euro erstehen. Der Preis für 100 Titel liegt bei 60 Euro.

Die Desktopanwendungen von Spotify sind für Windows und Mac OS X erhältlich. Die mobilen Anwendungen gibt es für iOS und Android sowie für PalmOS, Windows Phone und Symbian. In Deutschland wird der Dienst weiterhin nicht offiziell angeboten.


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