Würmer und Trojaner

Bilder von Osama Bin Laden verbreiten Schädlinge

Hinter den angeblichen Bildern des toten Osama Bin Laden verbergen sich Würmer und Trojaner, warnen Sicherheitsexperten. Auch auf Facebook wird ein Link verbreitet, unter dem ein Video der Tötung des Terrorchefs zu finden sein soll und hinter dem sich tatsächlich ein Wurm verbirgt.

Anzeige

Sensationslust ist fast eine Garantie für den erfolgreichen Einsatz von Social Engineering, und der Tod des Terrorchefs Osama Bin Laden lädt geradezu ein, über unbedachte Klicks auf angebliche Bilder und Videos seines Todes Würmer und Trojaner zu verbreiten. Das FBI warnt inzwischen vor den gefälschten Bildern und einem Trojaner, der mit einem Link über Facebook verbreitet wird, der zu einem Video von Bin Ladens Tötung führen soll.

Der Wurm bei Facebook richtet nach bisherigen Erkenntnissen zwar keinen Schaden an, der Quellcode - in Javascript - ist allerdings im Netz verbreitet worden und kann jederzeit modifiziert werden. Wer auf den verbreiteten Link mit der Überschrift "Osama Bin Laden EXECUTION video" klickt, wird Opfer einer Cross-Site-Scripting-Attacke und landet auf einer speziell präparierten Webseite. Der Javascript-Code liest die Liste der Facebook-Freunde aus und legt den Link zur infizierten Seite auf deren Pinnwänden ab. Facebook blockiere den Wurm inzwischen, sagte eine Sprecherin Spiegel Online.

Das FBI warnt auch vor einem Trojaner, der per E-Mail verbreitet wird und Banktransaktionen überwacht. Laut F-Secure handelt es sich um den Trojaner W32/Banload.BKHJ, der in der Lage sein soll, Überweisungen auf Konten von Kriminellen vorzunehmen. Der Trojaner versteckt sich in der ausführbaren Datei Fotos_Osama_Bin_Laden.exe, die in einer gleichnamigen ZIP-Datei per E-Mail verschickt wird.


spanther 06. Mai 2011

Weil, sie sich dann assistieren lassen könnte, von Leuten die sich auskennen damit! Ob...

spanther 05. Mai 2011

Das "sehr aktuell" war ja ironisch gemeint hehe xD

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler SmartHome - Embedded Systeme (m/w)
    Bosch Thermotechnik GmbH, Lollar
  2. Engineering Consultant (m/w)
    RUETZ SYSTEM SOLUTIONS GmbH, München
  3. IT-Architekt (m/w)
    Zurich Gruppe Deutschland, Köln
  4. IT Risk Officer/IT Risiko Spezialist (m/w) für Operatives Risiko Management
    Vattenfall Europe Business Services GmbH, Hamburg, Berlin, Amsterdam (Niederlande)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Apple mit Gewinnzuwachs, iPad-Verkauf erneut rückläufig

  2. Quartalsbericht

    Microsoft macht 700 Millionen US-Dollar Verlust mit Nokia

  3. Mayday

    Kindle-Besitzer können auf Knopfdruck Hilfe rufen

  4. Lufthansa Taxibot

    Piloten schleppen ihre Flugzeuge bald selbst zur Startbahn

  5. Geheimdienste

    USA und Deutschland wollen Leitlinien vereinbaren

  6. Geheimdienste

    DE-CIX bei manipulierter Hardware machtlos gegen Spionage

  7. Digitale Agenda

    Bund will finanzielle Breitbandförderung festschreiben

  8. DVB-T2

    HDTV sollte unverschlüsselt über Antenne kommen

  9. Wissenschaft

    Hören wie die Fliegen

  10. iWatch

    Apples Smartwatch könnte aus zwei Teilen bestehen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Suchmaschinen Deutsche IT-Branche hofft auf Ende von Googles Vorherrschaft
  2. Quartalsbericht Google steigert Umsatz um 22 Prozent
  3. Project Zero Google baut Internet-Sicherheitsteam auf

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel