Elektroauto

Superkondensatoren sollen Reichweite vergrößern

Superkondensatoren können künftig Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher in Elektroautos ersetzen. Das glaubt das US-Unternehmen Nanotune, das Superkondensatoren mit einer hohen Energiedichte entwickelt.

Anzeige

Das US-Unternehmen Nanotune Technologies hat einen Superkondensator entwickelt, der künftig die Akkus in Elektroautos ersetzen könnte. Er solle die Autos günstiger machen und ihnen mehr Reichweite verleihen, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin Technology Review.

Teurer als Akkus

Superkondensatoren können sehr oft geladen werden, ohne dabei allzu viel Kapazität einzubüßen und sie können schnell eine große Energiemenge zur Verfügung stellen. Allerdings ist ihre Speicherkapazität begrenzt, und sie sind noch teurer als Akkus. Nanotune sagt, es habe einen Superkondensator entwickelt, der von der Kapazität her heute schon mit Akkus konkurrieren könne.

Mit einem herkömmlichen Elektrolyt sollen die Speicher eine Energiedichte von 20 Wattstunden pro Kilogramm haben. Mit einer ionischen Flüssigkeit als Elektrolyt kommen sie auf 35 Wattstunden pro Kilogramm. Bis Ende des Jahres hoffe Nanotune, diese Werte verdoppeln zu können, sagte Unternehmenschef Kuan-Tsae Huang dem Magazin.

500 Kilowattstunden pro Kilogramm

Huang ist der Überzeugung, dass es möglich ist, Superkondensatoren mit einer Speicherdichte von 500 Wattstunden pro Kilogramm herzustellen. Diese hätten dann eine deutlich höhere Energiedichte als aktuelle Akkus. Außerdem würde sich die Reichweite noch einmal vergrößern, da die Superkondensatoren komplett entladen werden könnten. Viele Autoakkus sind so konfiguriert, dass sie nicht ganz entladen werden, um den Qualitätsabbau zu vermindern.

Während Nanotune in der Frage der Energiedichte Fortschritte zu erzielen scheint, bleibt das Preisproblem: Die Technik kostet derzeit zwischen 2.400 und 6.000 US-Dollar pro Kilowattstunde. Nanotune glaubt aber, die Kosten auf 150 US-Dollar pro Kilowattstunde senken zu können, wenn die Materialkosten sinken und die Superkondensatoren in größeren Mengen hergestellt werden. Um mit Verbrennungsautos konkurrieren zu können, müssen die Kosten für die Energiespeicher bei 250 Dollar pro Kilowattstunde liegen.


kastlhar 29. Apr 2012

Hallo, wäre ja nicht schlecht wenn man jetzt schon so einen "Reservekanister" für ein...

Pvt102 28. Mai 2011

technische Daten vom Stromos: 20kWh LiIon Batterie 60KW Motor ca. 100km Reichweite, ca...

Ach 05. Mai 2011

http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle

Abseus 05. Mai 2011

im auto ist ein bleiaccu (starterbatterie) der durch seine bauweise und funktion per...

Abseus 04. Mai 2011

jain. sie KÖNNEN in sehr kurzen zeiträumen entladen werden. die zeit in der erin kondi...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektverantwortliche Software Ingenieure (m/w)
    ebm-papst St. Georgen GmbH & Co. KG, St. Georgen
  2. Entwickler/in für Anwendungssoftware
    Bosch Rexroth AG, Elchingen
  3. SAP Anwendungsbetreuer (m/w) PP/LE/SD/MM
    Schütz GmbH & Co. KGaA, North Branch/NJ (USA), Shanghai (China)
  4. Software-Entwickler (m/w)
    Kries-Energietechnik GmbH&Co KG, Waiblingen

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Turtle Beach Kopfhörer reduziert
  2. ARCTIC Freezer 13 CO (mit 92mm PWM-Lüfter, für AMD u. Intel)
    26,19€ inkl. Versand
  3. Das neue Roccat Kave XTD 5.1 Analog-Headset zum Angebotspreis
    99,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung 850 Evo

    M.2- und mSATA-Kärtchen erhalten mehr Cache

  2. Mozilla

    Firefox 37 bringt Zertifikatsperren und Nutzerfeedback

  3. Assassin's Creed Chronicles angespielt

    Drei mörderische Zeitreisen

  4. Operation Volatile Cedar

    Spionagesoftware aus dem Libanon

  5. Studie

    Facebook trackt jeden

  6. Umfrage

    Notebook bleibt beliebtestes Gerät zur Internetnutzung

  7. Surface 3 im Hands on

    Das Surface ohne RT

  8. Fotodienst

    Flickr erlaubt gemeinfreie Bilder

  9. Musikstreaming

    Jay Z startet Spotify-Konkurrenten Tidal

  10. Zahlungsabwickler

    Paypal erstattet Rücksendekosten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Macbook Pro 13 Retina im Test: Force Touch funktioniert!
Macbook Pro 13 Retina im Test
Force Touch funktioniert!
  1. Macbook 12 mit USB 3.1 Typ C Dieser Anschluss ist besetzt
  2. Apple Macbook Pro bekommt fühlendes Touchpad
  3. Grafikfehler Macbook-Reparaturprogramm jetzt auch in Deutschland

Fire TV mit neuer Firmware im Test: Streaming-Box wird vielfältiger
Fire TV mit neuer Firmware im Test
Streaming-Box wird vielfältiger
  1. Update Amazon wertet Fire TV auf
  2. Workshop Kodi bequemer auf Amazons Fire TV verwenden
  3. Streaming-App Allcast für iOS ist fertig

Galaxy S6 im Test: Lebe wohl, Kunststoff!
Galaxy S6 im Test
Lebe wohl, Kunststoff!
  1. Galaxy S6 Active Samsungs wasserdichtes Topsmartphone
  2. Galaxy S6 und S6 Edge Samsung meldet 20 Millionen Vorbestellungen
  3. Galaxy S6 und S6 Edge im Hands on Rund, schnell, teuer

  1. Re: Golem hat keine Scripts von Facebook, dafür...

    StefanGrossmann | 05:05

  2. Re: Sieht mir nach Igenieurs-Porn mit geringem...

    Bizzi | 05:04

  3. Re: Das machen so viele...

    berritorre | 04:54

  4. Re: Firefox Geschwindigkeit

    Zwangsangemeldet | 04:47

  5. Re: Kundinnen und Kunden schaden

    Galde | 04:46


  1. 23:51

  2. 18:29

  3. 18:00

  4. 17:59

  5. 17:22

  6. 16:32

  7. 15:00

  8. 13:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel