Medigus

Minivideokamera für die Medizin

Der Hersteller bezeichnet sie als kleinste Videokamera überhaupt: Sie hat einen Durchmesser von knapp einem Millimeter und soll Bilder von Körperstellen liefern, die mit anderen Instrumenten nicht erreichbar sind.

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Das israelische Unternehmen Medigus hat eine winzige Videokamera entwickelt. Medigus selbst bezeichnet sie als "die kleinste Videokamera der Welt". Sie ist für den einmaligen Gebrauch in der Medizin etwa bei minimalinvasiven Eingriffen gedacht.

Die Kamera hat einen Durchmesser von 0,99 Millimetern und ist damit noch einmal kleiner als der 2009 vorgestellte Vorgänger, dessen Durchmesser 1,2 Millimeter betrug. Sie verfügt über einen CMOS-Chip, der 0,66 x 0,66 mm groß ist und eine Auflösung von 45.000 Pixeln bietet. Die Kameras sollen in Endoskopiegeräte integriert werden, die beispielsweise in der Kardiologie, Orthopädie, Gastroenterologie, Gynäkologie oder Bronchoskopie verwendet werden.

Das Unternehmen aus Omer im Süden des Landes ist auf die Entwicklung und Herstellung kleiner, günstiger Kameras spezialisiert. Die Idee ist, die Kamera zu einem so niedrigen Preis zu produzieren, dass sich eine aufwendige Sterilisation nicht lohnt, die Kamera also nach einem Einsatz nicht wieder verwendet wird.


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