Assange: "Facebook ist eine fürchterliche Bespitzelungsmaschine"
(Bild: Reuters)

Assange

"Facebook ist eine fürchterliche Bespitzelungsmaschine"

Julian Assange hat Facebook als "fürchterlichste Bespitzelungsmaschine" bezeichnet, die jemals erfunden wurde. Facebook, Google und Yahoo stellten Schnittstellen für die US-Geheimdienste bereit, sagte Assange.

Anzeige

Die Internetkonzerne Facebook, Google und Yahoo haben Schnittstellen für die US-Geheimdienste eingerichtet, die diesen freien Zugang zu den Nutzerdaten gewähren, sagt Wikileaks-Sprecher Julian Assange im Interview mit dem Fernsehsender Russia Today.

Assange: "Hier haben wir die weltweit umfassendste Datenbank über Personen, ihre Beziehungen, ihre Namen, ihre Adressen, Standorte und die Kommunikation untereinander, ihre Angehörigen, die alle in den Vereinigten Staaten sitzen, alles zugänglich für die US-Geheimdienste. Facebook, Google und Yahoo, all diese großen US-Organisationen verfügen über integrierte Schnittstellen für US-Geheimdienste." Diese Schnittstellen würden nicht aufgrund einzelner einstweiliger Verfügungen durch die Staatsanwaltschaft eingerichtet, sagte Assange. Facebook würde von den US-Geheimdiensten juristisch und politisch unter Druck gesetzt, und es sei "einfach zu teuer, die Daten für jeden Einzelfall bereitzustellen, darum wurde der Prozess automatisiert. Jeder sollte sich bewusst sein, dass mit jedem bei Facebook hinzugefügten Freund kostenlose Zuarbeit für die Geheimdienste der Vereinigten Staaten und den Aufbau dieser Datenbank geleistet wird."

Im Oktober 2009 hatte die CIA über ihre Beteiligungsgesellschaft In-Q-Tel in das Softwareunternehmen Visible Technologies investiert, das sich auf die Auswertung sozialer Internetangebote spezialisiert hat. Im Jahr 2010 haben Google Ventures und In-Q-Tel in das Unternehmen Recorded Future investiert, das Nachrichtenquellen, Blogs und andere Veröffentlichungen in Echtzeit auswertet und Informationen zu Personen, Unternehmen, Ereignissen und deren zeitlichen Zusammenhang extrahiert.

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hatte im Dezember 2009 gegen mehrere US-Regierungsstellen geklagt. Die US-Bürgerrechtsorganisation verlangte Auskunft darüber, welche Informationen die Behörden in sozialen Netzen wie Facebook oder Flickr sammeln und wie sie diese für Ermittlungen und Überwachungen nutzen. In einem Fall sei die Wohnung eines Sozialarbeiters durchsucht worden, der während der Proteste gegen den G-20-Gipfel, der im September 2009 in Pittsburgh stattfand, die Demonstranten per Twitter über die Aktionen der Polizei informiert hatte.


Der Kaiser! 08. Jun 2011

Ja. Es geht darum, Dinge ins Bewusstsein der Bevölkerung zu schieben. Das bekommt man...

Der Kaiser! 08. Jun 2011

Sieht aus wie bei Sims. ^^

Der Kaiser! 08. Jun 2011

Dafür gibt es Programme.

Flying Circus 08. Jun 2011

Man hat ihnen ein Angebot gemacht, das sie nicht abschlagen konnten.

linux-macht... 10. Mai 2011

Eigentlich mag ich es mir gar nicht nicht vorstellen, aber Erich Mielke bekäme wohl...

Kommentieren



Anzeige

  1. System Engineers (m/w)
    SVA System Vertrieb Alexander GmbH, Karlsruhe und Berlin
  2. Spezialist Testdaten-Management und Datenmigration (m/w)
    imbus AG, Hofheim (bei Frankfurt am Main), Köln und München
  3. Referent Informationssicherheitsmanag- ement (m/w)
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  4. Linux Software Entwickler / Tester (m/w)
    imbus AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  2. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  3. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  4. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  5. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  6. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus

  7. Smartphone

    LGs 5-Zoll-Display hat einen 0,7 mm dünnen Rand

  8. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  9. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  10. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

    •  / 
    Zum Artikel