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PS3 Hack: "Graf_Chokolo" im Interview

PS3 Hack

"Graf_Chokolo" im Interview

PS3 Hack: "Graf_Chokolo" im Interview

Er gilt als einer der bekanntesten Hacker der Playstation 3 - und muss sich derzeit mit Sony in einem Rechtsstreit auseinandersetzen. Golem.de hat den Programmierer Alexander Egorenkov, besser bekannt als "Graf_Chokolo", über die PS3, die Probleme des Playstation Network und Anonymous befragt.

Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen des Rechnerparks: Seit Februar 2011 geht Sony Computer Entertainment rechtlich gegen den in Süddeutschland lebenden Hacker Alexander Egorenkov vor, der besser unter seinem Pseudonym "Graf_Chokolo" bekannt ist. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, an der Entschlüsselung des Kopierschutzes der Playstation 3 beteiligt gewesen zu sein und für den Hack benötigte Daten im Internet veröffentlicht zu haben. Anhänger können ihn in seinem Rechtsstreit mit Sony mit Geldspenden auf seinem Blog unterstützen.

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Das Interview wurde per Mail geführt; über den laufenden Rechtsstreit konnte sich Egorenkov nicht äußern; auf seinen Wunsch verzichtet Golem.de auf die Veröffentlichung eines Fotos. Das Pseudonym "Graf_Chokolo" bezieht sich auf Graf Schokula, einen nach Schokolade süchtigen Vampir aus der TV-Serie Simpsons.

Golem.de: Haben Sie eigentlich noch eine Playstation 3 - und wofür verwenden Sie die Konsole vor allem?

Alexander Egorenkov: Ich hatte viele PS3-Konsolen, drei eigene und eine wurde mir vor kurzem ausgeliehen. Alle wurden mir weggenommen. Ich verwende die Playstation 3 nur zum Entwickeln und Reverse Engineering, Spiele für die PS3 habe ich keine, interessiere mich auch nicht dafür. Spiele finde ich langweilig, Reverse-Engineering und Programmieren macht mir dagegen viel Spaß. GameOS verwende ich kaum, hauptsächlich geht es mir um Linux auf der PS3, die Entwicklung von neuen Linux-Kernel-Treibern für PS3.

Golem.de: Wie sehen Sie sich selbst, als Hacker, Gamer, Coder, Internetaktivist,...?

Egorenkov: Ich sehe mich vor allem als Coder, Reverse Engineer und dann vielleicht ein wenig als Hacker. Vor allem bin ich an technischem Wissen sehr interessiert, das ist auch der Grund, warum ich mit Reverse Engineering auf der PS3 angefangen habe. Es macht mir ganz einfach viel Spaß, etwas Neues selbstständig herauszufinden, vor allem über die Funktionsweise eines Betriebssystems und Hypervisors.

Golem.de: Sind Unternehmen wie Sony, aber beispielsweise auch Nintendo oder Microsoft oder Google, Ihrer Auffassung nach böse? Welche Praktiken der Firmen stören Sie besonders?

Egorenkov: Bei all diesen Konzernen stört mich, dass sie sehr monopolistisch sind. Sie sind der Meinung, dass der Kauf ihrer Produkte mich irgendwie an sie bindet. Mir gefällt es auch ganz und gar nicht, wenn jemand meint, dass - nur weil ich etwas von ihm kaufe - er irgendwelche Rechte an mir hat, oder dass er mir sagen kann, wo es langgeht. Und das versucht Sony gerade. Und als Sony die "OtherOS"-Unterstützung entfernt hat, hat das Unternehmen seine Kunden nicht gefragt, ob sie das gut finden oder nicht. Warum sollte ich dann auf Sony hören, wenn sie mir sagen, ich soll aufhören?

Das Problem 'Other-OS' 

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Charles Marlow 30. Apr 2011

Die meisten hier sind ja eindeutig gegen den Typ, was ich aufgrund seiner recht konfusen...

spanther 29. Apr 2011

Und wo ist dann das Problem am hacken der Hardware, die doch seins ist? Er darf auf...

spanther 29. Apr 2011

Eben nicht! Ein Patch gilt als Fehlerbereinigung und die "Fehlerausbesserung" einer...

widardd 29. Apr 2011

du meinst das sogenannte FightPad von Mad Catz? absolut minderwertig, und über das dpad...

Tapsi 29. Apr 2011

Ja aber nicht jeder, ich auch nicht, hat Geld für M$ superteure HDD Module :( Richtig...


blogdoch.net – jetzt wird zurückgeblogt / 02. Mai 2011



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