Shelvar

Augmented Reality für Bibliotheken

Eine Android-basierte App soll künftig Bibliothekaren das Leben erleichtern: Sie richten die Kamera eines mobilen Gerätes auf ein Regal und bekommen angezeigt, ob die Bücher richtig einsortiert sind.

Anzeige

Wissenschaftler der Miami-Universität in Oxford im US-Bundesstaat Ohio haben eine Augmented-Reality-Anwendung für Bibliothekare entwickelt. Damit können diese Bücher erkennen, die falsch in die Regale einsortiert sind.

Shelvar heißt die Applikation, die auf Geräten mit dem Betriebssystem Android läuft. Der Bibliothekar richtet das Gerät auf Bücher, die in einem Regal aufgestellt sind, und kann erkennen, ob sie dort stehen, wo sie hingehören. Ist ein Buch richtig einsortiert, erscheint ein grünes Häkchen. Ein rotes Kreuz zeigt an, dass es an diesem Platz falsch ist.

Tippt der Nutzer auf den Bildschirm, erscheint ein Pfeil, der die Richtung der Stelle anzeigt, an die das Buch tatsächlich gehört. Die Bücher müssen dafür zuvor mit einem Etikett, das einem QR-Code ähnelt, ausgestattet werden.

75 bis 150 Bücher

Bo Brinkman und Matt Hodges haben einen Prototyp von Shelvar kürzlich auf einer Konferenz vorgestellt. Derzeit kann die Applikation Buchrücken scannen, die einen halben Zoll, etwa 1,27 Zentimeter, breit sind. Ziel ist, das System so weiterzuentwickeln, dass auch dünnere Bücher erkannt werden. Der Bibliothekar soll dank der App 75 bis 150 Bücher auf einmal prüfen können.

Im Dezember dieses Jahres soll ein Test in der Bibliothek der Universität stattfinden. Die App soll als Betaversion Anfang kommenden Jahres bereitgestellt werden.


sbrunthaler 26. Apr 2011

Keineswegs. Allerdings muss man auf jedes Buch so ein Label kleben, das macht Spass, vor...

sbrunthaler 26. Apr 2011

Nee, er meint Freund-Feind-Erkennung aka. Transponder. Gibt's schon seit den 40'er Jahren...

samy 25. Apr 2011

So schnell geht das digitalisieren auch wieder nicht. Ich sag dir in 10 Jahren stehen...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler / Softwareentwicklerin
    BBF GmbH, München und Dresden
  2. EWM Junior Consultant (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg (Reisebereitschaft)
  3. Prüfer/-in für die IT-Revision
    Kreissparkasse Tübingen, Tübingen
  4. Senior Consultant SAP Business Objects (m/w)
    BASF IT Services Consult GmbH, Ludwigshafen oder Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  2. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  3. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  4. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  5. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  6. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  7. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  8. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  9. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  10. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
SAP: "Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"
SAP
"Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"

Laut einem SAP Vice President für die Cloud-Sparte sind USB-Sticks mit Schadsoftware und selbstgestrickte IT die Hauptgefahren für die Sicherheit der Unternehmens-IT.

  1. Cloud Computing Opennebula 4.0 erlaubt VM-Snapshots
  2. Openstack IBM setzt bei Cloud-Computing auf Open Source
  3. Dell Ophelia Android-Cloud mit HDMI-Anschluss

Geplante Obsoleszenz: Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
Geplante Obsoleszenz
Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab

Die Regierungsmehrheit hat im Umweltausschuss verhindert, dass das Verkleben von im Macbook Pro eingebauten Komponenten verboten wird. Diese Praxis erschwert laut einem Gutachten einen Austausch oder eine Reparatur.

  1. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  2. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle
  3. Geplante Obsoleszenz Grünen-Gutachten kritisiert verklebtes Macbook Pro

Security: Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
Security
Gefährliche Lücke im Linux-Kernel

Über eine Schwachstelle im Linux-Kernel kann sich ein lokaler Angreifer von einem eingeschränkten Konto Root-Rechte verschaffen. Die Schwachstelle besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Lücke wurde klammheimlich geschlossen.

  1. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung
  2. Security D-Link patcht Sicherheitslücken in Routern und IP-Kameras
  3. Stonesoft Intel bietet 389 Millionen Euro für Firewall-Anbieter

Zum Artikel