Abo
  • Services:
Anzeige
Sonne (Foto: Lykaestria/ Wikipedia)
Sonne (Foto: Lykaestria/ Wikipedia)

Sonnenenergie

Wissenschaftler entdecken magnetischen Effekt von Licht

Eine bisher unentdeckte Eigenschaft von Licht könnte zur Entwicklung neuartiger Solarzellen führen, die ohne Halbleiter auskommen.

Wissenschaftler in den USA haben eine Entdeckung gemacht, die zur Entwicklung neuer Solarzellen führen könnte: Das Team der Universität des US-Bundesstaates Michigan in Ann Arbor um den Physiker Stephen Rand hat herausgefunden, dass die magnetischen Effekte von Licht deutlich größer sind als bisher gedacht. Diese Eigenschaften könnten zur Stromerzeugung mit Hilfe neuartiger Solarzellen genutzt werden, die ohne Halbleiter auskommen.

Anzeige

Elektrische und magnetische Effekte

Licht hat, wie alle physikalischen Kräfte, elektrische und magnetische Effekte. Letztere wurden aber bisher als so gering eingeschätzt, dass Wissenschaftler glaubten, sie vernachlässigen zu können. Zu Unrecht, wie Rand und seine Kollegen herausgefunden haben: Wenn Licht in der richtigen Intensität ein elektrisch nicht leitendes Material wie etwa Glas durchdringt, entsteht ein Magnetfeld, das deutlich stärker ist, als die Wissenschaftler erwartet hatten.

Das Feld ist etwa 100 Millionen Mal stärker, als sie geglaubt hätten. "Das ist eine sehr sonderbare Interaktion", gibt Rand zu. "Deshalb ist sie wohl auch über 100 Jahre übersehen worden." Dieser Effekt könnte sich aber nutzen lassen, um Strom zu erzeugen.

Optische Gleichrichtung

Es handele sich um eine bisher unbekannte Art der optischen Gleichrichtung, vermutet William Fisher, ein Mitglied aus Rands Team. Bei der herkömmlichen optischen Gleichrichtung trennt das elektrische Feld des Lichts die Ladungen in einem Material. Dieser photoelektrische Effekt wird zur Erzeugung von Strom mit Hilfe von Photovoltaikanlagen genutzt.

Das Magnetfeld bringt die Elektronen in eine C-förmige Anordnung, wie Fisher erklärt. Diese bewegen sich dann ein Stück. "Diese C-Form der Ladungsbewegung erzeugt sowohl einen elektrischen als auch einen magnetischen Dipol. Wenn wir viele davon in einer Reihe in einer langen Faser aufbauen, können wir eine große Spannung erzeugen. Wenn wir diese abnehmen, können wir das System als Stromquelle nutzen."

Intensität zu gering

Das Problem ist derzeit noch die Intensität: Das Licht muss mit einer Intensität von 10 Millionen Watt pro Quadratzentimeter auf Glas auftreffen, um diesen Effekt zu erzeugen. Eine solche Intensität hat Sonnenlicht aber nicht. Die Wissenschaftler wollen nun Materialien suchen, bei denen dieser Effekt bei einer geringeren Intensität auftritt.


eye home zur Startseite
Smolet 26. Apr 2011

"Licht hat, wie alle physikalischen Kräfte, elektrische und magnetische Effekte." Ist...

Netspy 25. Apr 2011

Nö, die haben in ihrem Aufsatz nämlich nicht dergleichen geschrieben. Die reißerische...

JanoschGnisleh 24. Apr 2011

Naja, wenn Du's nicht verstehst, dann frag halt nach! Aber erzähl mir nicht, zu welchen...

Platschquatsch 23. Apr 2011

Das tut echt weh, von einem Technikfreak erwarte ich etwas mehr.

razer 22. Apr 2011

realgymnasium -.-


Science Fiction Kult / 21. Apr 2011



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. Daimler AG, Ludwigsfelde


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1169,00€
  2. (u. a. ROG Strix GTX1080-8G-Gaming, ROG Strix GTX1070-8G-Gaming u. ROG Strix Radeon RX 460 OC)

Folgen Sie uns
       


  1. TU Dresden

    5G-Forschung der Telekom geht in Entertain und Hybrid ein

  2. Petya-Variante

    Goldeneye-Ransomware verschickt überzeugende Bewerbungen

  3. Sony

    Mehr als 50 Millionen Playstation 4 verkauft

  4. Weltraumroboter

    Ein R2D2 für Satelliten

  5. 300 MBit/s

    Warum Super Vectoring bei der Telekom noch so lange dauert

  6. Verkehrssteuerung

    Audi vernetzt Autos mit Ampeln in Las Vegas

  7. Centriq 2400

    Qualcomm zeigt eigene Server-CPU mit 48 ARM-Kernen

  8. VG Wort Rahmenvertrag

    Unis starten in die Post-Urheberrecht-Ära

  9. Ultrastar He12

    WD plant Festplatten mit bis zu 14 Terabyte

  10. LG

    Weitere Hinweise auf Aufgabe des bisherigen Modulsystems



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Super Mario Bros. (1985): Fahrt ab auf den Bruder!
Super Mario Bros. (1985)
Fahrt ab auf den Bruder!
  1. Quake (1996) Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
  2. NES Classic Mini im Vergleichstest Technischer K.o.-Sieg für die Original-Hardware

HPE: Was The Machine ist und was nicht
HPE
Was The Machine ist und was nicht
  1. IaaS und PaaS Suse bekommt Cloudtechnik von HPE und wird Lieblings-Linux
  2. Memory-Driven Computing HPE zeigt Prototyp von The Machine
  3. HPE Hikari Dieser Supercomputer wird von Solarenergie versorgt

Breath of the Wild: Spekulationen über spielbare Zelda
Breath of the Wild
Spekulationen über spielbare Zelda
  1. Konsole Nintendo gibt Produktionsende der Wii U bekannt
  2. Hybridkonsole Nintendo will im ersten Monat 2 Millionen Switch verkaufen
  3. Switch Nintendo erwartet breite Unterstützung durch Entwickler

  1. Re: Das IoT könnte bei der Stabilisierung helfen

    DG-82 | 17:13

  2. Re: Ich bin gespannt

    Moe479 | 17:13

  3. Re: Und jetzt Tie-Fighter bitte komplett in VR... o.0

    otraupe | 17:11

  4. Re: Ergänzung...

    Muhaha | 17:11

  5. Re: Mal weiterdenken...

    Muhaha | 17:09


  1. 17:34

  2. 17:04

  3. 16:33

  4. 16:10

  5. 15:54

  6. 15:50

  7. 15:40

  8. 15:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel