Preiskampf

IGDA warnt Entwickler vor Amazons Appstore

Die IGDA warnt Entwickler davor, ihre Apps über den Amazon Appstore anzubieten. Eine Partnerschaft mit dem Onlinehändler könnte weitreichende negative Folgen für App-Entwickler und ihre Einnahmen haben.

Anzeige

Die International Game Developers Association (IGDA) warnt Entwickler ungewöhnlich deutlich vor einer leichtfertigen Partnerschaft mit dem neuen Amazon Appstore. Nicht nur weil der aktuelle Vertriebsvertrag vorsieht, dass Amazon die App-Preise für die Tagesangebote über die Köpfe seiner Entwickler hinweg verändern darf - bei drastisch verringerter Provision. Sondern auch, weil Entwicklern verboten wird ihre Apps in anderen Downloadshops, wie etwa dem offiziellen Android Market, günstiger anzubieten. Wer den Fehler begehe, in anderen Downloadshops im Rahmen einer Aktion kurzzeitig die Preise zu senken, handle sich eine dauerhafte Preissenkung im Amazon Appstore ein.

Die IGDA fürchtet, dass Amazon seine Regeln auf Kosten der Entwickler dazu nutzen wird, den eigenen Appstore erfolgreich zu machen - und mit seinen Aktionen und Preisvorschriften den Markt nachhaltig zu beeinflussen. Deshalb sollte Amazon laut IGDA-Meinung den App-Entwicklern die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, wie hoch der minimale Listenpreis bei Aktionen ist - und welche Preisaktionen sie in anderen Shops vornehmen.

Die IGDA hat ihre Vorstellungen auch Amazon mitgeteilt, ist sich aber bewusst, dass sie alleine nur wenig Einfluss auf den Onlinehändler hat. Deswegen fordert sie auch andere auf, Amazon entsprechende Bedenken zum Appstore mitzuteilen.


soutaor 20. Apr 2011

Ja eben, und per Click & Buy kann man mit Giropay, Bankeinzug und Kreditkarte zahlen. Es...

Kommentieren




Anzeige
  1. Test Manager (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich
  2. Ingenieur Elektrotechnik / Informationstechniker (m/w)
    IT Solutions GmbH, Frankfurt am Main
  3. Business Analyst (m/w)
    DB HR Solutions GmbH, Eschborn
  4. Mobile Backend Developer (m/w)
    insparx GmbH, Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kinect für Windows

    Xbox-One-Sensor kommt 2014 auch für PC

  2. Chrome 28 Beta

    Blink sorgt für kürzere Ladezeiten

  3. Scanadu Scout

    Tricorder für 150 US-Dollar

  4. Steifes Kabel

    iPhone am Schwanenhals

  5. Need for Speed Rivals

    Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

  6. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  7. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  8. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  9. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  10. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft: Viren kommen wieder
Microsoft
Viren kommen wieder

Echte Computerviren gibt es in Industrieländern kaum noch. Wer umgangssprachlich von Viren spricht, meint Trojaner, Adware oder Würmer. Doch Microsoft sieht sie vor dem Comeback - in Regionen mit schlechter Internet- und Patch-Versorgung.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab
  2. Android 32 infizierte Apps aus dem Play Store entfernt
  3. Malware Der Rechner als Bitcoin-Generator

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Filesharing: Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten
Filesharing
Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Internetsperren, die in der Schweiz gegen Kindesmissbrauch eingerichtet wurden, sollen auf Urheberechtsverletzungen ausgeweitet werden.

  1. Europaparlament Kein Pornoverbot in der EU
  2. Klare Regeln im Netz CDU will Verschleierung der Identität im Internet verbieten

Zum Artikel