Intels GPGPU: Larrabee-Nachfolger mit über 50 Kernen und 22 Nanometern
Die aktuelle Karte 'Knights Ferry'

Intels GPGPU

Larrabee-Nachfolger mit über 50 Kernen und 22 Nanometern

Es gibt Lebenszeichen von dem, was einst Larrabee hieß. Intel entwickelt seine nun "MIC" genannten Beschleuniger für Supercomputer weiter. Mit dem Wechsel auf 22-Nanometer-Fertigung soll die Kernzahl verdoppelt werden.

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Immerhin 100 Institutionen, die mit Intels derzeit "Knights Ferry" genannten Beschleunigerkarten arbeiten, soll es bis Ende 2011 geben, sagte Intels Datacenter-Chef Kirk Skaugen auf dem IDF in Peking. Intel hat die ursprünglich als Grafikkarte geplanten PCI-Express-Karten nun als Coprozessoren für Supercomputer umgewidmet. Statt des negativ behafteten Namens "Larrabee", unter dem die Architektur entwickelt worden war, nennt sie Intel nun "Many Integrated Core" (MIC).

  • 100 MIC-Anwender Ende 2011
100 MIC-Anwender Ende 2011

Bis zu 32 der kleinen x86-Kerne bietet eine Knights-Ferry-Karte. Zusätzlich arbeiten die Cores mit vierfachem Hyperthreading, so dass auf einer Karte 128 Threads ausgeführt werden können. Demnächst soll die Parallelität deutlich gesteigert werden: Mehr als 50 Kerne sollen beim Wechsel zu 22-Nanometer-Fertigung möglich sein, sagte Skaugen. Einen Termin dafür nannte er nicht. Da Intels erste 22-Nanometer-Prozessoren mit dem Codenamen "Ivy Bridge" frühestens Ende 2011 auf den Markt kommen sollen, dürfte der nächste MIC erst im Jahr 2012 erscheinen.

Bis dahin will Intel an der Infrastruktur rund um seine Beschleuniger arbeiten - andere Unternehmen sind hier schon deutlich erfolgreicher. Der schnellste Supercomputer der Welt, der chinesische Tianhe-1, arbeitet neben 14.336 Xeon-Prozessoren auch mit 7.168 Tesla-GPUs von Nvidia. Gegenüber solchen Mischlösungen sollen MIC-Rechner einfacher zu programmieren sein, betont Intel stets. Entwicklungswerkzeuge wie Compiler müssen nicht gewechselt werden, weil die MICs x86-Code verarbeiten.

Als ein Beispiel nannte Kirk Skaugen ein nicht näher beschriebenes Projekt beim europäischen Forschungszentrum CERN, wo die Programme in vier bis fünf Stunden von früheren Architekturen auf Knights-Ferry-Karten adaptiert worden sein sollen. Auch andere Einrichtungen wie die renommierte Mayo-Klinik in den USA forschen dem Intel-Manager zufolge derzeit mit den MIC-Karten. Seit knapp einem Jahr liefert Intel auf Anfrage Entwicklungskits mit den Karten an ausgewählte Supercomputer-Einrichtungen aus, in den Handel sind die Geräte bisher nicht gelangt.


Top-OR 18. Apr 2011

Ich freue mich, dass du mich so herzlich begrüßt. Puuuuuu! Wir sehen uns dann im Kurs für...

nero negro 16. Apr 2011

ok, mag sein. Mir ist nur aufgefallen, dass die Graphikleistung von sämtlichen Rechnern...

Der Kaiser! 15. Apr 2011

Inwiefern ist es billiger eine gute Grafikkarte zu kaufen, mit der man das gleiche...

Der Kaiser! 15. Apr 2011

Wozu auch? Das ist Job des Betriebssystems!

Bady89 15. Apr 2011

Einfach so ne Karte im Rechner einbauen und glücklich sein :)

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