Wikipedia: Britische Krebsforscher schreiben für Onlinelexikon

Wikipedia

Britische Krebsforscher schreiben für Onlinelexikon

Um die Bevölkerung besser über den Stand der Krebsforschung und -behandlung zu informieren, ermuntert die britische Forschungsorganisation Cancer Research UK Wissenschaftler, Beiträge in der Wikipedia zu bearbeiten und neue Artikel einzustellen.

Anzeige

Wer sich über Gesundheitsfragen informieren will, fragt heute wohl eher eine Suchmaschine als den Hausarzt. Und oft tauchen Wikipedia-Artikel an erster Stelle auf der Trefferliste der Suchmaschine auf. So hat die britische Forschungsorganisation Cancer Research UK bei eigenen Versuchen festgestellt, dass bei der Suche nach Informationen über Krebserkrankungen die entsprechenden Wikipedia-Seiten weiter oben auf der Trefferliste standen als die von der Organisation veröffentlichten Informationen.

Dabei sei die inhaltliche Qualität der Wikipedia-Artikel durchaus gut gewesen, stellten die Wissenschaftler fest. Allerdings waren die Artikel teilweise schwer lesbar, und wichtige Inhalte fehlten zum Teil komplett. Cancer Research UK beschloss daher, sich aktiv an der Wikipedia zu beteiligen.

Angespornt vom US-Beispiel der National Institutes of Health (NIH) organisierte Cancer Research UK zusammen mit der britischen Wikimedia-Dependance eine Wikimedia-Akademie. Im Rahmen der Akademie erfuhren die Mitarbeiter etwas über die Funktionsweise von Wikipedia und die dort geltenden Verhaltensregeln (Wikiquette).

Mit diesem neuen Know-how ausgestattet, editierten sie dann eine ganze Reihe von Artikeln und steuerten sogar zwei ganz neue Artikel bei. Dabei wurden durchaus positive Erfahrungen gemacht. "Bisher scheinen unsere Bearbeitungen von der Wikipedia-Community akzeptiert worden zu sein", schreibt der Mitarbeiter Henry im Blog von Cancer Research UK.

In welchem Umfang die Mitarbeiter auch in Zukunft zur Wikipedia werden beitragen können, ist noch offen. Auf jeden Fall verkündet das Blog, dass "wir ein paar Ideen haben und diese im Verlauf der kommenden Monate umsetzen werden." [von Robert A. Gehring]


repllccax 11. Apr 2011

schon alles sehr schade, falls doch so viel gelöscht/zensiert/nicht freigegeben wird...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  3. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  4. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Olloclip

    Zusatzobjektive für iPhone 6 und 6 Plus

  2. 2Play Premium 200

    Unitymedia KabelBW bietet 200 MBit/s für 35 Euro

  3. Fabric

    Twitter stellt eigenes Delevoper-Kit vor

  4. Inbox

    Google erfindet die E-Mail neu

  5. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  6. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  7. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  8. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  9. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  10. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel