Google

Chrome nutzt SPDY statt HTTP

Googles Browser Chrome verwendet für verschlüsselte Zugriffe auf Google-Server das von Google entwickelte Protokoll SPDY statt HTTP. SPDY soll die Ladezeit von Webseiten halbieren.

Anzeige

Der derzeit in einer Betaversion erhältliche Browser Chrome 11 nutzt standardmäßig das von Google entwickelte Protokoll SPDY, wenn Nutzer per SSL auf Googles eigene Server zugreifen. Google-Entwickler Mike Belshe bestätigte, dass SPDY in Chrome für den Zugriff auf Google Server per SSL aktiviert ist, mit einer kleinen Einschränkung: Für einen A/B-Test werden nur 90 Prozent der Zugriffe über SPDY abgewickelt.

Geht es nach Google, wird SPDY in naher Zukunft HTTP ersetzen: Das Protokoll setzt auch weiterhin auf TCP auf, so dass keine Änderungen an der Netzwerkstruktur notwendig sind. Allerdings erlaubt es SPDY, mehrere HTTP-Requests gleichzeitig in einer einzigen TCP-Session abzuwickeln und soll die Bandbreite gegenüber dem heute genutzten HTTP durch Eliminierung von überflüssigen Headern und Komprimierung reduzieren. Zudem soll das Protokoll einfach zu implementieren und weniger komplex als HTTP sein, ausgestattet mit einfach zu parsenden Nachrichtenformaten.

Als Basis für SPDY kommt SSL zum Einsatz. So kann sichergestellt werden, dass die Kommunikation via SPDY nicht durch bestehende Proxys unterbunden wird. Zugleich sorgt dies für eine sichere Kommunikation.

Laut Google beschleunigt SPDY den Zugriff auf Webseiten deutlich, je nach Bandbreite und Art der Verbindung um mehr als 60 Prozent. Dabei sieht SPDY auch eine Push-Funktion vor, über die Server Daten an Clients senden können, noch bevor diese die Ressource angefragt haben.

Details zu SPDY finden sich unter dev.chromium.org/spdy. Ob die eigene Version von Chrome SPDY verwendet, kann unter chrome://net-internals/#spdy nachgesehen werden.


Youssarian 11. Apr 2011

Na, dann erzähl doch einmal, lass uns Niederen doch einmal einen Hauch Deiner Weisheit...

/mecki78 11. Apr 2011

Das ist richtig und das liegt daran, dass Pipelining entweder schlecht in diesen...

TechnicalCE 10. Apr 2011

Das ist mir schon klar, "best viewed" muß aber nichts mit anzeigen zu tun haben. Es geht...

antares 10. Apr 2011

was ist SpyD?

likely 10. Apr 2011

Genau so wie die Lückenlose HTML5 untersützung beim IE9 :-( schande. es ist wie immer...

Kommentieren


TechBanger.de / 10. Apr 2011

News-Recycling am Wochenende



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. (Junior-)Projektleiter ERP (m/w)
    SOG Business-Software GmbH, Hamburg
  3. SPS-Programmierer Steuerungen / Automatisierungslösungen (m/w)
    über CAPERA Consulting, Nordhessen
  4. Softwareentwickler ASP.NET (m/w)
    MWG-Biotech AG, Ebersberg (Großraum München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  2. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  3. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  4. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  5. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  6. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  7. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  8. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  9. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  10. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


    •  / 
    Zum Artikel