Mediaplayer

Banshee 2.0 mit dem Ubuntu One Music Store

Die bisher von der Community gepflegte Erweiterung von Banshee für den Ubuntu One Music Store ist ab Banshee 2.0 Kernbestandteil des Mediaplayers. Für die aktuelle Version wurden auch die Oberfläche überarbeitet und neue Funktionen implementiert. Banshee kann auch auf Windows und Mac OS X getestet werden.

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Der auf dem Mono-Framework basierende freie Mediaplayer Banshee ist in der Version 2.0 erschienen. In dieser Version haben die Entwickler die Erweiterung für den Ubuntu One Music Store als Kernbestandteil in die Quellpakete aufgenommen. Bisher wurde die Erweiterung von der Banshee-Community gepflegt. Auch wurde die Benutzeroberfläche überarbeitet. Zum Beispiel wurde die Suchzeile neben den Lautstärke-Knopf gesetzt, was für etwas mehr Platz sorgt. Auch die Anzeige der Podcasts hat mehr Platz bekommen, um weitere Informationen der einzelnen Episoden betrachten zu können.

Der Player erhielt auch einige neue Funktion. Ab sofort können etwa Untertitel, auch aus externen Dateien, abgespielt werden. Ebenso existiert nun die Option, ein ausgewähltes Musikstück, ein Album oder Ähnliches in der Wiedergabeliste hinter dem aktuellen Titel, Album oder Künstler einzureihen. Die Unterstützung für mobile Geräte wurde ebenfalls verbessert. So läuft Banshee nun auch mit Android-Smartphones wie dem LG Optimus S oder den Modellen Sharp IS01 und IS03.

Seit der letzten stabilen Version 1.8 wurden fast 300 Fehler beseitigt. Darunter mehrere, die das Funktionieren mit Geräten von Apple, wie dem iPhone, behinderten. Auch wurden die Erweiterungen, die Internetangebote verfügbar machen, von lästigen Fehlern befreit. Eine Liste mit allen Änderungen steht in der Ankündigung des Projekts.

Seit einiger Zeit unterstützen die Entwickler auch die Betriebssysteme Mac OS X mit einer Beta- und Windows mit einer Alphaversion. Die Binärdateien für die zwei Systeme sowie der Quellcode für Linux, Windows und Mac OS X stehen zum Download bereit. Pakete für einzelne Linux-Distributionen sollten demnächst ebenfalls verfügbar sein. [von Sebastian Grüner]


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