Abo
  • Services:
Anzeige
KDE SC: Anwendungen sollen Compositing steuern

KDE SC

Anwendungen sollen Compositing steuern

Zukünftig sollen Anwendungen das Compositing des Fenstermanagers Kwin beeinflussen können. Ziel der KDE-Entwickler ist es, dass beispielsweise ein Videospiel die Desktopeffekte automatisch abschaltet, wenn sie nicht gebraucht werden.

Der KDE-Entwickler Thomas Lübking hat auf einer Mailingliste des KDE-Projekts vorgeschlagen, dass Anwendungen das Compositing des Fenstermanagers Kwin künftig blockieren sollen. Bisher ist nur der Nutzer selbst in der Lage, das Compositing per Hand oder Shortcut ein- oder auszuschalten. Dies soll zukünftig automatisiert werden.

Anzeige

Der Vorschlag zielt darauf ab, dass Anwendungen flüssiger laufen. Als konkrete Bespiele nennt Lübking das Ansehen von HD-Filmen im Vollbildmodus. Aber auch Spiele stehen im Fokus der Neuerung. Denn viele Titel funktionieren erst dann problemlos, wenn das Compositing abgeschaltet wird. Ebenso verhält es sich bei Anwendungen wie dem virtuellen Globus Marble. Die gängige Hardware ist oft nicht in der Lage, zwei oder gar noch mehr aufwendige Anwendungen plus die Grafikeffekte zu berechnen. Die Anwendungen selbst sollen fortan für ein sinnvolles Einsetzen der Ressourcen sorgen.

Die Funktion soll auch für den Standard für Fenstermanager, NETWM, vorgeschlagen werden. Da auch die Kombination von Unity 2D und Compiz diese Funktion theoretisch unterstützt, hält Lübking die Aufnahme in den Standard für möglich. Bedenken gibt es jedoch bei der 3D-Version von Unity und der Gnome-Shell. Denn bis jetzt ist es bei den beiden Oberflächen nicht möglich, das Compositing auszuschalten, ohne auf die alte Optik von Gnome zurückzufallen.

Der KDE-Entwicker Martin Gräßlin gibt in seinem Blog zu bedenken, dass es inakzeptabel sei, die Desktop-Shell zu ändern, nur um HD-Filme anzusehen. Auch ist den Entwicklern bewusst, dass eine vollständige Implementierung der Funktion viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Immerhin muss nicht nur Kwin selbst erweitert, sondern auch die Programme müssen umgeschrieben werden, damit die Funktion genutzt werden kann. Dementsprechend glaubt Gräßlin, dass die Funktion frühestens mit KDE SC 4.8 zur Verfügung stehen wird. [von Sebastian Grüner]


eye home zur Startseite
Seitan-Sushi-Fan 04. Apr 2011

Es geht nicht darum, dass es schwer ist. Martin will das erstens als generelles X11...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. FERCHAU Engineering GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, Chemnitz
  4. Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 1.299,00€
  3. 110,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Fitbit

    Ausatmen mit dem Charge 2

  2. Sony

    Playstation 4 Slim bietet 5-GHz-WLAN

  3. Exploits

    Treiber der Android-Hersteller verursachen Kernel-Lücken

  4. Nike+

    Social-Media-Wirrwarr statt "Just do it"

  5. OxygenOS vs. Cyanogenmod im Test

    Ein Oneplus Three, zwei Systeme

  6. ProSiebenSat.1

    Sechs neue Apps mit kostenlosem Live-Streaming

  7. Raumfahrt

    Juno überfliegt Jupiter in geringer Distanz

  8. Epic Loot

    Ubisoft schließt sechs größere Free-to-Play-Spiele

  9. Smart Home

    Philips-Hue-Bewegungsmelder und neue Leuchten angekündigt

  10. Multirotor G4

    DLRG setzt auf Drohne zur Personensuche im Wasser



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy Note 7 im Test: Schaut dir in die Augen, Kleine/r/s!
Galaxy Note 7 im Test
Schaut dir in die Augen, Kleine/r/s!
  1. Samsung Display des Galaxy Note 7 ist offenbar nicht kratzfest
  2. PM1643 & PM1735 Samsung zeigt V-NAND v4 und drei Rekord-SSDs
  3. Gear IconX im Test Anderthalb Stunden Trainingsspaß

Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

  1. Re: nicht gerade clever

    jidmah | 19:53

  2. Re: "Darin fanden sie 47 Galaxien, die bisher...

    NotAlive | 19:51

  3. Re: Google-Macht

    ger_brian | 19:45

  4. Re: Kunden werden in massivem Umfang betrogen! Wo...

    jidmah | 19:45

  5. Re: BQ Aquaris X5 Plus (~290¤)

    bstea | 19:45


  1. 18:16

  2. 16:26

  3. 14:08

  4. 12:30

  5. 12:02

  6. 12:00

  7. 11:39

  8. 10:22


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel